HOLLFELD / KAINACH – Da haben nun aber www.mainfranken.news Vielschreiber Michael Horling und seine alles fotografierende Partnerin Petra Moritz mal einen richtig schönen Tipp für eine entschleunigende Wanderung mit einem lohnenswerten, erlebnisreichen Ziel.
Es geht nach Oberfranken, das von Schweinfurt rund 90 Kilometer entfernte und über die A70-Autobahnausfahrt Stadelhofen (in die andere Richtung geht´s Nach Weismain und ins Kleinziegenfelder Tal) schnell erreichbare Dörfchen Kainach (mit sogar einem Schloss) ist mit seinem ausgeweisenen Wanderparkplatz Startpunkt eines eher Spaziergangs.
Links und rechts des sich dahinschlägelnden Bächleins Kainach geht´s durch´s teils wildromantische Kainachtal. Hinwärts nehmen wir den Weg rechts überwiegend durch den Wald. Rund 2,5 Kilometer lang ist er, Teil des Kinder-Erlebniswegs mit Barfußfeld, Klanghölzer oder Baumstämmen. Auch die Käthelestein-Höhle liegt (fast) auf dem Weg, der oberhalb des im Sommer stark frequentierten H2Ollfeld-Familienbades endet, über dem sich ein Tiergehege mit Ziegen befindet.
Es schließt sich der Kussweg an, eine witzige Idee mit ein paar Stationen auf wenigen Metern. „Vorbei an Rosenhecken, finden verliebte Paare einen Pavillon und Bänke zum Verweilen. Als Highlights ein wasserdichtes Bücherregal mit Literatur zur Liebe und – last not least – einen Briefkasten für selbstgeschriebene Liebesgedichte“, heißt es in der Beschreibung des knapp 5.000 Einwohner zählenden Städtchens Hollfeld.
Wer vorher einen Abstecher machen will: Im „Stadion“ des ASV Hollfeld spielten sogar mal die Schweinfurter Schnüdel, keine zwei Jahrzehnte ist das her, als in der Fränkischen Schweiz Bayernliga-Fußball geboten wurde. Wer direkt weiter läuft, erreicht die Oberstadt und den Marienplatz mit zahlreichen schönen Häusern und einer Kastanienallee. Aber leider auch zugeparkt, mit ein paar Baustellen und doppeltem Leerstand, was zwei Gastronomiebetriebe betrifft.
Über St. Gangolf, dem Wahrzeichen der Stadt, führen von hier die Terrassengärten unterhalb der Stadtmauer nach unten ins Stadtzentrum mit ganz viel Verkehr, weil dort die Forchheimer Straße auf die Bayreuther Straße trifft und zudem auf die von der Autobahn kommende Straße.
Sehenswert ist allemal das Künstlerviertel mit dem blauen Turm und der brennenden Wand. Hollfeld hat trotz der vielen Autos schöne und recht ruhige Ecken, Und noch ein paar Gastronomiebetriebe.
Nun geht´s weiter zum Freibad mit dem benachbarten Freizeitweiher und dann wieder der Kainach entlang, erneut auf der rechten Seite, nun aber – weil Rückweg – auf der anderen. Rund eine halbe Stunde später ist der Ort Kainach wieder erreicht. Und es endet ein wirklich empfehlenswerter Ausflug, dem man ja durchaus noch mit einem Besuch von Bamberg verbinden kann.
Oder mit einer Einkehr in der Region. Das letzte Bild zeigt Bratwürste und Schnitzel zu einem Kartoffelsalat im Gasthaus Schrenker in Stadelhofen, gleich an der Autobahnauffahrt gelegen.
Nun folgen zahlreiche Fotos.










































