LANDSBERG / AUBSTADT – Neben den Tabellenplätzen verband auch Ersatzspieler Creighton Braun den TSV Landsberg und den namenskolegen aus Aubstadt. Für die Grabfelder absolvierte der 2024 aus Halberstadt gekommene frühere Bonner, heute 24 Jahre alt, in zwei Jahren ein Dutzend Spiele in der Regionalliga, ohne nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen.
Bei Landsberg kickte der Amerikaner vier Mal diese Saison, saß am Samstag bis kurz vor dem Ende auf der Bank, als der Vorletzte kam. Nach fünf Niederlagen in Serie und dem Trainerwechsel von Claudiu Bozesan auf Josip Francic, der ein bisschen was änderte, Heorhii Nachkebiia in die Startelf stellte und Marcel Volkmuth wieder in den Kader aufnahm.
Die erste halbe Stunde war´s ein reines Abtasten ohne nennenswerte Szenen. Dann aber ging es ab: Maximilian Seemüller traf mit der ersten Chance der Landsberger, doch nur sieben Minuten später feierte Joshua Endres endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis und glich mit seinem zweiten Saisontreffer aus. Den ersten erzielte er zum Start in die Runde beim 5:1 gegen Schweinfurt und seinen Ex-Verein.
Doch so schön wie dieses 1.1 war, so sehenswert fiel wieder nur wenig später das 2:1: Erneut durch Seemüller, diesmal mit einem Distanzkracher aus rund 25 Metern in den Winkel. Zur Pause nahm Aubstadt die rote Laterne mit in die Kabine und brachte sich zum Wiederanpfiff zurück auf´s Feld. Noch waren ja (über) 45 Minuten zu spielen…
Zur zweiten Halbzeit kam Timo Pitter für den vom Würzburger FV zur Saison nach Aubstadt gewechselten Ukrainer Heorhii Nachkebiia. Der beweis gleich mal Mut und zog ab, der Ball verfehlte aber deutlich sein Ziel. Stichwort „Mut“: Machte den Gästen irgendwie die Auswechselung von Maximilian Seemüller nach rund einer Stunde. Ob von denen noch einer treffen kann?
Mitte Halbzeit zwei versuchte es seitens der Grabfelder mal Marcel Fischer – vergeblich. Auf der anderen Seite hatte Jeton Abazi Pech – Pfosten! Kann´s halt nicht so gut wie Kollege Seemüller… Das 3:1 wäre wohl mehr gewesen als die Vorentscheidung bei nun noch offiziell einer zu spielenden halben Stunde. So aber brauchten die Unterfranken nur ein Tor, um wenigstens nicht als neuer Letzter nach Hause zu fahren. Sie drückten und drückten… und wurden belohnt: In der Nachspielzeit gelang Adrian Kireski (auf dem Aufmacherbild im roten Trikot) nach einer langen Flanke doch noch das 2:2. Gleich danach war Schluss…
Dienstag geht´s für Aubstadt schon weiter: Abends unter Flutlicht in der NGN-Arena gegen Illertissen ab 19 Uhr.
Aubstadt: Vladyslav Vertiei – Tim Hüttl, Adrian Kireski, Heorhii Nachkebiia (ab 46. Timo Pitter), Simon Schäffer (ab 73. Egor Zelenskiy), Leon Heinze, Marcel Nickel, Marcel Fischer, Max Grimm, Severo Sturm (ab 86. Franz Helmer), Joshua Endres; auf der Bank: Simon Hoffmann, Leon Walch – Marcel Volkmuth, Maximilian Eckstein, Pascal Moll; Trainer: Josip Francic
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