„Wir fahren nach Stockholm!“: Wissenschaftsminister Markus Blume gratuliert Nobelpreisträger Georg Nagel aus Würzburg

„Wir fahren nach Stockholm!“: Wissenschaftsminister Markus Blume gratuliert Nobelpreisträger Georg Nagel aus Würzburg
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

MÜNCHEN/WÜRZBURG – „Die besten Geschichten schreibt das Leben – und Würzburg heute Wissenschaftsgeschichte. Herzlichen Glückwunsch an Professor Georg Nagel von der Julius-Maximilians-Universität und seine Kollegen zum Medizin-Nobelpreis“, so Markus Blume.

„Ihre Forschung im Bereich der Optogenetik ist revolutionär. Sie haben mit Licht eine neue Sprache für die Medizin geschrieben und so ein Werkzeug geschaffen, mit dem sich Nervenzellen präzise steuern lassen. Aus Würzburger Grundlagenforschung an lichtempfindlichen Proteinen ist ein bahnbrechendes Werkzeug für die gesamte Welt der Neurowissenschaften geworden. Der Nobelpreis für Georg Nagel ist die höchste Form der persönlichen Auszeichnung in der Wissenschaft – und er ist auch ein herausragender Erfolg für den Wissenschaftsstandort Bayern. Wir fahren wieder nach Stockholm“, betonte Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume.

Minister Blume weiter: „Dieser Nobelpreis kommt gerade jetzt mit einer besonderen Botschaft an die Julius-Maximilians-Universität nach Würzburg. Der heutige Tag zeigt: An diesem Standort ist alles möglich. Das macht viel Hoffnung für die Zukunft. Nur wenige Tage nach der Entscheidung in der Exzellenzstrategie zeigt die höchste wissenschaftliche Auszeichnung der Welt, was in Würzburg möglich ist: Spitzenforschung, die international Maßstäbe setzt. Auch wenn der Titel ‚Exzellenzuniversität‘ am Freitag nicht nach Würzburg gegangen ist – an der wissenschaftlichen Exzellenz Würzburgs besteht kein Zweifel. Georg Nagel ist dafür der jüngste und eindrucksvollste Beleg. Würzburg ist exzellent.“

Blume: „Ich gratuliere auch Professor Peter Hegemann ganz besonders. Sein bahnbrechender Erfolg nahm seinen Anfang am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried.“

Seit 2004 Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Georg Nagel ist seit 2004 Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und zählt zu den Pionieren der Optogenetik. Er erhält den Medizin-Nobelpreis gemeinsam mit Prof. Dr. Peter Hegemann und Prof. Dr. Karl Deisseroth. Gemeinsam haben die drei Forscher einen völlig neuen Zugang zum Verständnis des Gehirns eröffnet und die moderne Hirnforschung nachhaltig geprägt.

Würzburgs Oberbürgermeister Martin Heilig gratuliert Nobelpreisträger Professor Georg Nagel

Nervenzellen mit Licht aktivieren und sie so gezielt steuern und messen: Für die Grundlagenforschung der „Optogenetik“ haben drei Forscher heute den Medizin-Nobelpreis erhalten, darunter Professor Georg Nagel von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Oberbürgermeister Martin Heilig beglückwünscht Georg Nagel: „Was für eine fantastische Nachricht! Am Freitag war die Enttäuschung über die Exzellenzentscheidung groß. Da hat es mit der wissenschaftlichen Champions League nicht geklappt. Und heute bekommt Prof. Georg Nagel den Nobelpreis. Heute sind wir Weltmeister! Ich freue mich riesig für ihn und gratuliere ihm von ganzem Herzen. Prof. Nagel zeigt, wie viel wissenschaftliche Exzellenz in Würzburg steckt. Wir sind stolz!“

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