STADT UND LANDKREIS WÜRZBURG – Mit Liedern, leuchtenden Sichtbarkeitsdreiecken und vielen guten Wünschen für den Schulweg ist die diesjährige Schulbeginn-Veranstaltung für Stadt und Landkreis Würzburg am 2. Oktober an der Max-Dauthendey-Grundschule in Würzburg begangen worden.
Unter dem Motto „Sicher zur Schule – sicher nach Hause“ stand dabei die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmer im Mittelpunkt. Mehr als 2.100 Erstklässlerinnen und Erstklässler haben in diesem Schuljahr in Stadt und Landkreis Würzburg ihren ersten großen Schritt in den Schulalltag gemacht. Gerade in den ersten Wochen des neuen Schuljahres gilt es, sie für alle Verkehrsteilnehmer sichtbar zu machen und sie zugleich zu einem sicheren und selbstständigen Schulweg zu ermutigen.
In der Aula der Max-Dauthendey-Grundschule begrüßte Rektorin Margit Walch die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, den Elternbeirat sowie die zahlreichen Ehrengäste. Gekonnt führte sie durch das abwechslungsreiche Programm und bedankte sich bei allen Beteiligten, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Für einen besonders stimmungsvollen Auftakt sorgte die Klasse 4b mit dem Max-Dauthendey-Schullied. Auch die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3a und 4a begeisterten mit ihren Liedbeiträgen „Augen auf, aufgepasst!“ und „Mein Weg zur Schule ist nicht schwer“. Die Freude der Kinder am gemeinsamen Singen gehörte sicherlich zu den schönsten Momenten der Veranstaltung.
Viele gute Wünsche für den Schulweg
Grußworte richteten Bernd Schlör von der Regierung von Unterfranken, Joachim Spatz, 3. Bürgermeister der Stadt Würzburg, Alois Fischer, stellvertretender Landrat, Polizeioberrat Joachim Hupp von der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt sowie Peter Häusinger von der Verkehrswacht Würzburg an die jungen Schülerinnen und Schüler.
Dabei zog sich ein Gedanke durch die Beiträge: Ein sicherer Schulweg gelingt nur, wenn alle Beteiligten Verantwortung übernehmen – die Kinder, ihre Eltern, die Schulen, die Polizei, die Verkehrswacht und die gesamte Gesellschaft.
Peter Häusinger appellierte insbesondere an die Eltern, auf sogenannte „Eltern-Taxis“ möglichst zu verzichten. Kinder sollten die Möglichkeit bekommen, ihren Schulweg Schritt für Schritt selbstständig zu bewältigen und dabei wichtige Erfahrungen im Straßenverkehr zu sammeln.
Bernd Schlör stellte die Bedeutung sogenannter Sicherheitsinseln im Umfeld der Max-Dauthendey-Grundschule als positives Beispiel heraus. Dabei handelt es sich um Geschäfte oder andere Anlaufstellen entlang des Schulwegs, an die sich Kinder wenden können, wenn sie Hilfe benötigen. Solche sicheren Anlaufpunkte können Kindern auf ihrem Weg zusätzliche Sicherheit geben.
Polizeioberrat Joachim Hupp berichtete auch aus persönlicher Sicht: Sein eigener Sohn wurde ebenfalls in diesem Jahr eingeschult. Besonders stolz sei dieser darauf gewesen, seinen Schulweg selbstständig bewältigen zu können – ein schönes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, Kindern Vertrauen und gleichzeitig die notwendigen Fähigkeiten für einen sicheren Schulweg mitzugeben.
Sichtbar durch den Herbst
Ein besonderer Höhepunkt war die symbolische Übergabe der Sichtbarkeitsdreiecke an die beiden ersten Klassen der Max-Dauthendey-Grundschule. Die Ehrengäste, Sponsoren und polizeilichen Verkehrserzieher halfen dabei, den Kindern die auffälligen Dreiecke überzustreifen.
Die Dreiecke funktionieren ähnlich wie eine gut sichtbare Warnweste und sollen insbesondere in der jetzt beginnenden dunkleren Jahreszeit dafür sorgen, dass die Kinder im Straßenverkehr frühzeitig wahrgenommen werden.
Die beiden ersten Klassen erhielten die Sichtbarkeitsdreiecke symbolisch im Rahmen der Veranstaltung. Insgesamt werden in Kürze mehr als 2.100 Dreiecke an die ABC-Schützen in Stadt und Landkreis Würzburg ausgegeben.
Möglich wird diese wichtige Aktion auch durch die Unterstützung der AOK Würzburg, die die Sichtbarkeitsdreiecke als Sponsor unterstützt. Die Sparkasse Mainfranken Würzburg engagiert sich ebenfalls für die Verkehrssicherheit und stellt Sicherheitsartikel für Vorschulkinder zur Verfügung.
Gemeinsam für einen sicheren Schulweg
Die Veranstaltung machte deutlich: Verkehrssicherheit beginnt nicht erst auf der Straße. Sie beginnt mit dem gemeinsamen Üben, mit Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme – und mit dem Vertrauen darin, dass Kinder ihren Schulweg zunehmend selbstständig meistern können.
Zum Abschluss standen Gruppenfotos und Gespräche auf dem Programm. Bei einer kleinen Verpflegung klang die Veranstaltung in entspannter Atmosphäre aus.
Ein herzlicher Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften, dem Elternbeirat, den Ehrengästen, den Sponsoren, den polizeilichen Verkehrserziehern und allen weiteren Helferinnen und Helfern, die diesen besonderen Vormittag möglich gemacht haben.
Denn das gemeinsame Ziel bleibt: sicher zur Schule – und sicher wieder nach Hause.
Fotos: Peter Häusinger



