SCHWEINFURT – Am Sonntag, den 20. September, steht der Weltkindertag wieder im Mittelpunkt. Seit 1954 wird an diesem Tag weltweit auf die Rechte und Bedürfnisse von Kindern aufmerksam gemacht.
Kinder haben Rechte – auf Gesundheit, Bildung, Religion, Gleichbehandlung, Fürsorge, Freizeit, Schutz und eine gewaltfreie Erziehung. Diese Rechte müssen im Alltag gelebt und geschützt werden.
„Kinder haben seit Jahrzehnten eine Stimme. Entscheidend ist, dass wir ihnen auch zuhören und ihre Bedürfnisse ernst nehmen“, erklärt Stefan Labus, Vorsitzender der Schweinfurter Kindertafel e.V.
Aus Sicht der Schweinfurter Kindertafel sollte die Politik ihre Prioritäten noch stärker auf Kinder und Jugendliche ausrichten. Denn gute Bildung und faire Chancen beginnen mit grundlegenden Voraussetzungen – dazu gehört auch, dass kein Kind hungrig in den Schultag starten muss.
Die Schweinfurter Kindertafel e.V. engagiert sich seit mehr als 17 Jahren kontinuierlich für Kinder und Familien in der Region. Dabei bringt der Verein Schulen, Unternehmen, Lebensmittelproduzenten, Vereine, Ehrenamtliche und die Bevölkerung zusammen.
Gemeinsam wird eine verlässliche Frühstücksversorgung für Kinder und Jugendliche ermöglicht. Damit leistet die Schweinfurter Kindertafel einen konkreten Beitrag dazu, Kindern bessere Voraussetzungen für ihren Schulalltag und ihre Entwicklung zu geben.
„Kein Kind soll hungrig in den Schultag starten. Dafür setzen wir uns gemeinsam mit unseren Partnern und vielen Ehrenamtlichen jeden Tag ein“, so Stefan Labus.
Der Weltkindertag ist deshalb auch eine Gelegenheit, daran zu erinnern: Kinderrechte sind nicht nur ein Thema für einen einzelnen Tag. Sie müssen jeden Tag berücksichtigt, geschützt und mit Leben erfüllt werden.

