SCHONUNGEN – …kann mit seinem Schwimmbad auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Bademeister Klaus Ludwig zog im Ratsgremium eine durchweg positive Bilanz: Die Besucherzahlen sind stabil, der Belegungsplan ist voll und das Bad hervorragend ausgelastet.
Gleichzeitig sorgt das engagierte Bademeisterteam gemeinsam mit der DLRG mit immer wieder neuen Aktionen und Veranstaltungen dafür, dass das Schwimmbad attraktiv bleibt und auch neue Badegäste gewonnen werden.
„Heute ein Bad zu betreiben und zu unterhalten, ist keine Selbstverständlichkeit“, betont Bürgermeister Stefan Rottmann. Nur noch sehr wenige Kommunen könnten sich ein eigenes Schwimmbad leisten. Umso wichtiger sei es, die vorhandenen Möglichkeiten optimal auszuschöpfen und das Bad möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.
Dabei ist das Schonunger Schwimmbad weit mehr als ein Ort für den klassischen Schwimmunterricht. Das Vierbahnenbad ist zwar in erster Linie als Sport- und Schulschwimmbad konzipiert, wird aber ausgesprochen vielseitig genutzt. So finden beispielsweise Tauchübungen von DLRG und Feuerwehr statt. Auch Meisterschaften und das beliebte 24-Stunden-Schwimmen werden im Bad ausgetragen.
Hinzu kommen Kindergeburtstage, Spielstunden und zahlreiche weitere Aktivitäten.
Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den Kindern und Jugendlichen. Viele Kinder konnten im Schonunger Schwimmbad ihr Seepferdchen absolvieren und auch weitere Leistungsabzeichen erschwimmen. Damit leistet das Bad einen wichtigen Beitrag zur Schwimmausbildung und zur Sicherheit im Wasser.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist laut Bürgermeister Rottmann das Bademeisterteam. Mit großem Engagement, viel Kreativität und vor allem „mit Herzblut“ kümmere sich das Team um die Badegäste. Immer wieder neue Aktionen und Angebote sollen das Bad attraktiv halten und zusätzliche Besucher ansprechen.
Auch die Rückmeldungen der Badegäste bestätigen die gute Arbeit. Noch gar nicht lange zurück liegt eine Fragebogenaktion, bei der die Besucher ihre Erfahrungen mit dem Schwimmbad bewerten konnten. Besonders das Bademeisterpersonal und das Preis-Leistungs-Verhältnis schnitten dabei durchweg sehr gut ab. Besonders beliebt sind die Spielstunden am Freitagnachmittag: Damit garantiert keine Langweile aufkommt, werden allerhand Badespielsachen
Attraktive Preise und moderate Anpassung
Aktuell kostet der Eintritt für Erwachsene 3 Euro, Jugendliche zahlen 2,50 Euro – und das bei unbegrenzter Badedauer. Zum 1. November 2026 werden die Eintrittspreise moderat um 50 Cent für Erwachsene und Jugendliche angehoben. Auch danach bleibt das Schonunger Schwimmbad im Vergleich weiterhin eines der preiswertesten Angebote seiner Art.
Bürgermeister Rottmann macht zugleich keinen Hehl daraus, dass der Betrieb des Bades für Schonungen eine erhebliche finanzielle Herausforderung darstellt. Neben den laufenden Betriebskosten schlagen insbesondere die notwendigen Investitionen zu Buche. Dennoch hält Schonungen am Schwimmbad fest.
Das Bad präsentiert sich in einem modernen und gepflegten Zustand. In den vergangenen Jahren hat Schonungen immer wieder in die Schwimmbadtechnik, energetische Maßnahmen und die Sanierung von Fliesen investiert. Diese Investitionen tragen dazu bei, die Anlage langfristig funktionsfähig und attraktiv zu halten. Trotzdem müsse weiter in den Unterhalt und Betrieb investiert werden.
In naher Zukunft ist geplant, den Durchbruch in die neugebaute Grundschule umzusetzen um dort neue Abstell- und Kellerräume für das Schwimmbad zu schaffen. Außerdem soll der Außenbereich als Ruhe- und Relaxzone weiter verschönert werden.
Für die Großgemeinde steht damit fest: Das Schonunger Schwimmbad soll auch künftig ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Infrastruktur bleiben. Die positive Auslastung, das breite Nutzungsspektrum und das große Engagement des Bademeisterteams zeigen, dass das Bad gebraucht und geschätzt wird.
Auf dem Foto: Die neuen Liegen für das Schwimmbad konnten Bürgermeister Stefan Rottmann und Bademeister Klaus Ludwig mittlerweile in Empfang nehmen und sind für den Außenbereich des Hallenbads gedacht. Dort können sich Badebesucher künftig sonnen und relaxen. (Bild Artur Kehl)


