Mutmaßliche Rezeptfälscher werden nach der Flucht vor der Polizei festgenommen

Mutmaßliche Rezeptfälscher werden nach der Flucht vor der Polizei festgenommen
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

BERGTHEIM IM LANDKREIS WÜRZBURG – Die Polizei hat am Mittwochnachmittag zwei mutmaßliche Rezeptfälscher festgenommen. Diese hatten zuvor versucht, ein teures Medikament zu erbeuten. Die aufmerksame Apothekerin reagierte richtig und informierte die Polizei.

Ein Verdächtiger versuchte mit seinem Pkw zu flüchten. Der Mann wurde wenig später festgenommen. Die Polizei Würzburg-Land ermittelt und sucht dabei auch mögliche gefährdete Verkehrsteilnehmer.

Dem Sachstand nach hat eine 26-jährige Tatverdächtige, gegen 16:15 Uhr, versucht, ein Medikament im Wert von 2.500 Euro, mit einem offenbar gefälschten Rezept zu erlangen. Die Apothekerin durchschaute den Betrug und informierte die Polizei. Beamte nahmen die 26-Jährige noch in der Apotheke vorläufig fest.

Ein 37-jähriger Begleiter flüchtete mit einem silbernen VW Passat über Oberpleichfeld nach Seligenstadt bis Prosselsheim. Hierbei war der Mann demnach mit teils hoher Geschwindigkeit unterwegs. In Prosselsheim stoppten die Einsatzkräfte den Wagen und nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest. Im Fahrzeug fanden die Beamten weitere offenbar gefälschte Rezepte und bereits erlangte Medikamente und beschlagnahmten diese.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Land ermittelt zu dem Geschehen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. Die beiden moldauischen Tatverdächtigen müssen sich nun in Strafverfahren wegen des Verdachts gleich mehrerer Straftaten verantworten, hierunter der Verdacht des Betrugs und der Urkundenfälschung.

Der Fahrer des Passats steht zudem im Verdacht, ohne die nötige Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Cannabis gefahren zu sein. Hinsichtlich des Fluchtverhaltens ermitteln die Beamten wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der Gefährdung des Straßenverkehrs.

Zeugen und Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise durch die Fahrweise des Verdächtigen geschädigt oder gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1630zu melden.

Verkehrskontrollen – Fahrer unter Cannabiseinfluss gestoppt – Weiterfahrt unterbunden

KITZINGEN UND WÜRZBURG. Bei Verkehrskontrollen am Mittwoch wurden zwei E-Scooter- und ein Autofahrer unter mutmaßlichem Cannabiseinfluss gestoppt. Ein Weiterfahren wurde unterbunden und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Kontrollen in Kitzingen

In der Repperndorfer Straße stoppten Beamte der Polizei Kitzingen gegen 21:30 Uhr, einen 30-jährigen Venezolaner mit seinem Pkw. Bei der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf einen vorangegangenen Drogenkonsum. Ein Vortest wies auf Cannabiskonsum hin. Nach einer Blutentnahme wurde der Mann entlassen. Nachdem der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, muss sich dieser nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Fahrens unter Cannabiseinwirkung verantworten.

Gegen 17:30 Uhr kontrollierten Beamte in der Mainbernheimer Straße einen E-Scooter-Fahrer. Bei dem 45-jährigen, türkischen Staatsangehörigen ergaben sich Hinweise auf einen vorherigen Cannabiskonsum. Die Fahrt wurde unterbunden und eine Blutentnahme durchgeführt. Der Mann muss sich nun in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter Cannabis verantworten.

Kontrolle in Würzburg

Gegen 23:00 Uhr wurde in der Nürnberger Straße ein 20-jähriger Deutscher mit seinem E-Scooter einer Verkehrskontrolle unterzogen. Nachdem der Verdacht auf den Einfluss von Cannabis aufkam, wurde auch hier die Weiterfahrt unterbunden und eine Blutentnahme durchgeführt.

Weiterhin gezielte Verkehrskontrollen in ganz Unterfranken

Das Polizeipräsidium Unterfranken wird auch im Jahr 2026 die Fahrtüchtigkeit weiter im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit behalten. Somit können sich die Verkehrsteilnehmer auf weiterhin zunehmende Verkehrskontrollen auf unterfränkischen Straßen einstellen. Ziel ist es dabei, rücksichtslose Fahrer, die sich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ans Steuer setzen und damit das Leben oder die Gesundheit der anderen Verkehrsteilnehmer gefährden, aus dem Verkehr zu ziehen.

Unbekannter schubst 64-jährige Frau zu Boden – Zeugen gesucht

KITZINGEN. Ein bislang Unbekannter hat am Mittwochvormittag eine 64-jährige Frau angerempelt. Diese fiel zu Boden und zog sich leichte Verletzungen zu. Die Kitzinger Polizei ermittelt und bittet dabei auch um Hinweise.

Dem Sachstand nach befand sich die 64-Jährige gegen 11:15 Uhr auf dem Gehweg des Ärztehauses in der Friedensstraße. Ein bislang Unbekannter schubste die Dame wortlos zur Seite. Dies fiel zu Boden und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Mann entfernte sich in unbekannte Richtung. Von diesem liegt nur eine vage Beschreibung vor:

Circa 40 Jahre
Helle Hautfarbe
Trug lange Jeans und einen Kapuzenpullover

Personen, die auf die Situation aufmerksam wurden oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 09321/141-0 zu melden.

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