Ausstellungseröffnung im Würzburger Rathaus: „Ausgesprochen“ macht Zusammenarbeit von Stadt und Universität sichtbar

Ausstellungseröffnung im Würzburger Rathaus: „Ausgesprochen“ macht Zusammenarbeit von Stadt und Universität sichtbar
Foto: Petra Steinbach

WÜRZBURG – Wie gelingt nachhaltige Stadtentwicklung, wenn Wissenschaft und Verwaltung eng zusammenarbeiten? Antworten auf diese Frage gibt die Ausstellung „Ausgesprochen – Transformationslabor Stadt und Universität Würzburg“, die im Oberen Foyer des Würzburger Rathauses noch bis 26. August zu sehen ist.

Die Ausstellung lädt Bürgerinnen und Bürger dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen eines außergewöhnlichen Kooperationsprojekts zu werfen.

Im Mittelpunkt stehen die sogenannten Tandems: Mitarbeitende der Stadtverwaltung und Forschende der Julius-Maximilians-Universität Würzburg haben über mehrere Monate gemeinsam an konkreten Fragestellungen einer nachhaltigen Stadtentwicklung gearbeitet. Die Ausstellung dokumentiert diesen Prozess anhand von Fotografien, Zitaten, Videos und persönlichen Einblicken. Sie zeigt, wie unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt werden und wie aus dem Dialog innovative Lösungsansätze entstehen.

„Nachhaltige Stadtentwicklung gelingt nur gemeinsam. Das Tandemprojekt zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen Wissenschaft und Stadtverwaltung ist. Wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen, entstehen neue Ideen und tragfähige Lösungen für die Herausforderungen unserer Stadt. Die Ausstellung macht diesen gemeinsamen Lernprozess sichtbar und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, daran teilzuhaben“, sagt Bürgermeisterin Dr. Sandra Vorlová zur Eröffnung.

Die Ausstellung macht deutlich, dass nachhaltige Transformation nicht allein durch wissenschaftliche Erkenntnisse oder Verwaltungshandeln gelingt, sondern vor allem durch partnerschaftliche Zusammenarbeit. Sie veranschaulicht, wie gegenseitiges Lernen, Vertrauen und gemeinsames Handeln neue Wege für die Entwicklung der Stadt eröffnen.

Die Ausstellung richtet sich an alle Interessierten und lädt dazu ein, die vielfältigen Facetten der Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Wissenschaft kennenzulernen. Sie versteht sich zugleich als Impuls für den gesellschaftlichen Dialog über die Zukunft einer nachhaltigen und lebenswerten Stadt. So haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, interaktiv zu werden und ihre Meinungen und Wünsche auf Pinwänden und in Zettelboxen zu hinterlassen.

Das Tandemprojekt ist Teil des Transformationslabors Stadt und Universität Würzburg am Nachhaltigkeitslabor der Universität Würzburg (WueLAB). Ziel des Projekts ist es, Wissenschaft und kommunale Praxis enger zu vernetzen und gemeinsam innovative Ansätze für aktuelle Herausforderungen der Stadtentwicklung zu entwickeln.

Die Ausstellung ist bis 26. August im Oberen Foyer des Würzburger Rathauses zu sehen. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Donnerstag von 8.00 – 18:00 Uhr und Freitag von 8:00 – 13:00 Uhr. Das Obere Foyer ist barrierefrei erreichbar. Der Eintritt ist frei.

Auf dem Bild: Freuen sich über die gelungene Ausstellung (v.l.n.r.): Christian Weiß (Stadt Würzburg, Tandem-Projekt „Kommunikation der Zukunft“), Lars Wallstabe (WueLAB, Uni Würzburg), Dr. Astrid Carolus (Uni Würzburg, Tandem-Projekt „Kommunikation der Zukunft“), Dr. Markus Leisegang (Stadt Würzburg, Stabsstelle Klima und Nachhaltigkeit), Bürgermeisterin Dr. Sandra Vorlová, Prof. Dr. Guido Fackler (Uni Würzburg, Tandem-Projekt „Dritte Orte“), Levi Rhomberg (WueLAB, Uni Würzburg), Dr. Nicola Oswald (Uni Würzburg, operative Leitung Tandem-Projekt), Dr. Christian Göpfert (Stadt Würzburg, operative Leitung Tandem-Projekt), Nadine Bernard (Stadt Würzburg, Tandem-Projekt „Nachhaltiges Bildungsmanagement“), Prof. Dr. Hans-Stefan Siller (Uni Würzburg, Tandem-Projekt „Nachhaltiges Bildungsmanagement“), Annett Rohmer (Stadt Würzburg, Tandem-Projekt „Urbane Ökosysteme“)
Foto: Petra Steinbach

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