Steinbach erwartet Lendershausen: Nach dem Zweikampf in der A-Klasse gibt´s nun eine Etage höher das schnelle Wiedersehen

Steinbach erwartet Lendershausen: Nach dem Zweikampf in der A-Klasse gibt´s nun eine Etage höher das schnelle Wiedersehen

STEINBACH – Wenn am Samstag um 15 Uhr das Duell der Aufsteiger in der Schweinfurter Kreisklasse 3 ansteht, dann gehen die Hausherren als eindeutiger Favorit in diese Partie. Der Meister der A-Klasse 4 erwartet den über die Relegation aufgestiegenen Vize.

Die letzten Jahre der Sportfreunde Steinbach waren bewegend. 2015 spielte man noch in der A-Klasse, marschierte binnen vier Jahren in die Bezirksliga durch, stieg also drei Mal auf. Um im Corona-Doppel-Jahr nach nur 14 Punkten aus 23 Partien wieder in die Kreisliga zu müssen. Nach zwei Saisons gings zurück in die Kreisklasse, zwei Spielzeiten später war man wieder in der A-Klasse.

Und das trotz zwischenzeitlichem Zusammenschluss mit der Adler Bräu-Werkself des SC Stettfeld, bei der Fusion noch Kreisklassist. In der A-Klasse blieb diese Mannschaft freilich nur eine Runde, in der man das erste Spiel (gegen Neuschleichach) und auch das letzte verlor, sonst aber keines. Das finale hatte keine Bedeutung, weil die Steinbacher und Stettfelder bereist zuvor mit einem Sieg in Westheim die Meisterschaft klar machten. Unser Aufmacherbild zeigt den Jubel damals.

Also konnte sich mit dem Dreier zum Ausklang der Punkterunde die SG Lendershausen/ Ostheim auf die Relegation vorbereiten und sich Mut machen. Auf das 3:2 folgte acht Tage später an einem heißen Pfingstmontag vor toller Kulisse das 1:0 in Hofheim gegen den SV Friesenhausen. Der stieg ab, die SG auf. Und deshalb sieht man sich nun wieder. Samstag in Steinbach.

Gestartet in die Kreisklasse 3 sind beide Teams höchst unterschiedlich. Lenderhausen/ Ostheim verlor erst knapp gegen Königsberg zuhause und jüngst noch knapper beim 1. FC Sand 2. Steinbach/ Stettfeld ließ einem fulminanten 6:2 gegen Augsfeld ein grandioses 5:2 auswärts in Hofheim folgen. Lois Jilke traf bereits vier Mal.

Lars Tully ist inzwischen Spielertrainer, sein Vorgänger aber mischt weiter mit. 47 Jahre alt wurde Stefan Seufert am Tag des Triumphs in Westheim. Gar schon 59 Jahre alt ist Horst Derra, der fünf Mal letzte Saison zum Einsatz kam, nachdem er von seinem Stammverein aus Neubrunn zur Oldie-Truppe wechselte. 1990 absolvierte Derra eine Halbzeit gegen Osnabrück beim Zweitligaspiel der Schweinfurter Schnüdel. Vor unfassbaren 36 Jahren…

Lendershausen/ Ostheim wechselte auch recht oft die Ligen in den vergangenen Jahren: 2022 war man noch B-Klassist, marschierte in die Kreisklasse durch, stieg wieder ab- ind nach zwei Saisons nun eben erneut auf.

Sport König aus Werneck präsentiert den regionalen und lokalen Fußball. Darunter folgen Links zu drei Berichten.

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