LANDKREIS WÜRZBURG – 341.708 Anrufe gingen im Jahr 2025 in der Integrierten Leitstelle in Würzburg ein. Es kam zu 44.613 Notfalleinsätzen, 36.990 Krankentransporten und 6419 Feuerwehreinsätzen. Der in Ochsenfurt stationierte Rettungshubschrauber Christoph 18 wurde 1942 Mal alarmiert.
Zudem existieren 72 Ersthelfergruppen der Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Die Zahlen aus dem Zweckverbandsbereich Würzburg, der sich auf die Landkreise Kitzingen, Main-Spessart, Würzburg und die Stadt Würzburg erstreckt, beeindruckten die Vertreter der beteiligten Kommunen bei ihrem Antrittsbesuch in der Einsatzzentrale in der Würzburger Innenstadt.
Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) hatte die neugewählten, ehrenamtlichen Verbandsrätinnen und Verbandsräte zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Zu den Kernaufgaben des politischen Gremiums, dessen Vorsitzender seit Mai der Würzburger Landrat Thomas Eberth ist, gehört die Sicherstellung des Rettungsdienstes sowie der Betrieb der Integrierten Leitstelle.
Zentrale Fragen der Notfallversorgung
Paul Justice, Nina Opfermann und Thomas Götz aus der Geschäftsstelle des ZRF gingen beim Besuch der Kommunalpolitikerinnen und -politiker auf zentrale Fragen der Notfallversorgung ein, etwa die Finanzierung des Rettungsdienstes, die gute Versorgungslage der Bevölkerung und Perspektiven, wie der Rettungsdienst und die Leitstelle der Zukunft aussehen könnten. Im Anschluss führten Michael Neis und Markus Münch von der Integrierten Leitstelle Würzburg die Verbandsrätinnen und Verbandsräte durch die Einsatzzentrale und erläuterten praxisnah die Aufgaben sowie künftige Herausforderungen der modernen und sicheren Leitstellenarbeit.
„Ich danke den ehrenamtlich tätigen Verbandsrätinnen und Verbandsräten für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, sich für die Sicherheit unserer Gemeinden einzubringen. Ein flächendeckendes, modernes Hilfeleistungssystem hat hohen Stellenwert: Es rettet Leben und vermittelt den Menschen in Not verlässliche Sicherheit“, sagte Verbandsvorsitzender und Landrat Thomas Eberth. „Mein besonderer Dank gilt außerdem den haupt- und ehrenamtlichen Kräften der Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks und der Rettungsdienste, die tagtäglich mit großem Einsatz für uns alle da sind.“
Auf dem Bild: Politikerinnen und Politiker zu Besuch bei Rettungsdienst und Feuerwehr: Die Vertreter des Zweckverbands informieren sich in der Integrierten Leitstelle Würzburg.
Foto: Jonas Bayer

