Feuer(wehr) frei: Bürgermeister Stefan Rottmann lässt Wasserwerfer zu den Bundesjugendspielen auffahren und sorgt für eine spontane Regendusche

Feuer(wehr) frei: Bürgermeister Stefan Rottmann lässt Wasserwerfer zu den Bundesjugendspielen auffahren und sorgt für eine spontane Regendusche

SCHONUNGEN – Wasserwerfer kennt man normalerweise nur aus den Nachrichten oder von großen Demonstrationen. Auf dem Freisportgelände in Schonungen sorgten sie am Mittwoch jedoch für strahlende Gesichter, lautes Kinderlachen und eine Abkühlung, die wohl keiner der rund 300 Schülerinnen und Schüler so schnell vergessen wird.

Bei hochsommerlichen Temperaturen standen die alljährlichen Bundesjugendspiele der Grundschule Schonungen auf dem Programm. Schon am Vormittag kletterte das Thermometer auf sommerliche Werte. Dennoch zeigten die Kinder großen Einsatzwillen und absolvierten die verschiedenen Disziplinen mit viel Ehrgeiz und Begeisterung. Ob Sprint, Weitsprung oder Wurf – die jungen Sportlerinnen und Sportler gaben ihr Bestes und bewiesen, dass sie auch bei großer Hitze nicht so schnell aufgeben.

Doch Bürgermeister Stefan Rottmann hatte sich in diesem Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Während er in den vergangenen Jahren traditionell Eis zur Abkühlung spendierte, sollte die Überraschung diesmal deutlich größer ausfallen.

Als plötzlich zwei große Tanklöschfahrzeuge mit eingeschaltetem Blaulicht das Sportgelände ansteuerten, war die Neugier der Kinder sofort geweckt. Der reguläre Sportbetrieb kam für einen Moment zum Erliegen, alle Blicke richteten sich auf die Feuerwehrfahrzeuge. Schnell war klar: Hier kündigte sich etwas Außergewöhnliches an.

Über ein Megaphon begrüßte Bürgermeister Stefan Rottmann die Schülerinnen und Schüler und kündigte die besondere Aktion an. Die Vorfreude war riesig. Nach einem kurzen Countdown gab er schließlich den Startschuss – und wenige Sekunden später schossen die Wasserstrahlen aus den Feuerwehrfahrzeugen über das Sportgelände.

Ein feiner Wassernebel legte sich über den Platz und verwandelte die Sportanlage kurzerhand in eine riesige Freiluft-Dusche. Was folgte, war pure Begeisterung: Hunderte Kinder liefen lachend durch die Wasserfontänen, sprangen unter die erfrischenden Strahlen und genossen die unerwartete Abkühlung. Die Schülerinnen und Schüler waren völlig aus dem Häuschen. Überall waren fröhliche Gesichter, Jubelrufe und ausgelassene Stimmung zu erleben.

„So etwas erlebt man nicht alle Tage“, war von vielen Seiten zu hören. Die spontane Wasserparty entwickelte sich schnell zum Höhepunkt der diesjährigen Bundesjugendspiele und sorgte für zahlreiche unvergessliche Momente.

Bürgermeister Stefan Rottmann nutzte die Gelegenheit, um allen Beteiligten seinen Dank auszusprechen. Besonders würdigte er die Arbeit von Schulleiterin Jana Niedermeyer und dem gesamten Lehrerkollegium, die die Veranstaltung organisiert und begleitet hatten. Ebenso bedankte er sich bei den vielen Elternhelferinnen und Elternhelfern, die an diesem Tag im Einsatz waren und mit ihrem Engagement zum Gelingen der Bundesjugendspiele beitrugen.

Ein besonderer Dank galt außerdem den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr, die nicht nur die beiden Tanklöschfahrzeuge bereitstellten, sondern auch für die sichere Durchführung der außergewöhnlichen Aktion sorgten. Tausende Liter Wasser wurden dabei eingesetzt, um den Kindern eine willkommene Erfrischung zu verschaffen.

Die ungewöhnliche Idee sorgte auch über die Grenzen Schonungens hinaus für Aufmerksamkeit. Mehrere Medienvertreter verfolgten die Aktion vor Ort und berichteten über die besondere Form der Abkühlung bei den Bundesjugendspielen.

Immer wieder ist die Großgemeinde Schonungen und Bürgermeister Stefan Rottmann mit originellen Aktionen und Projekten in den Schlagzeilen. Bei allen negativen und schlimmen Nachrichten auf dieser Welt, tun doch auch gerade solche Meldungen und Bilder von fröhlichen Kindern gut, so Rottmann.

Nach dem durchweg positiven Echo denkt Bürgermeister Stefan Rottmann bereits über eine Wiederholung nach. Denkbar sei, die Aktion bei künftigen Hitzetagen noch einmal aufzugreifen – möglicherweise sogar direkt auf dem Pausenhof. Die Resonanz der Kinder jedenfalls ließ keinen Zweifel daran, dass eine solche Wasserdusche jederzeit willkommen wäre.

So werden die Bundesjugendspiele 2026 nicht nur wegen der sportlichen Leistungen in Erinnerung bleiben. Vielmehr war es die Mischung aus Gemeinschaft, Überraschung und einer außergewöhnlichen Abkühlung, die diesen Tag für die Schülerinnen und Schüler zu einem ganz besonderen Erlebnis machte.

Fotos Stefan Rottmann

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