Nachhaltigkeit und Innovation in allen Bereichen: Der Familienbetrieb Holzäckerhof setzt mit Premium-Pfingstrosen Maßstäbe

Nachhaltigkeit und Innovation in allen Bereichen: Der Familienbetrieb Holzäckerhof setzt mit Premium-Pfingstrosen Maßstäbe

UNTERPLEICHFELD – Wenn sich im Frühsommer tausende Pfingstrosenblüten in den Folientunneln des Holzäckerhofs öffnen, entsteht ein Bild, das selbst erfahrene Besucher innehalten lässt.

Ein Blütenmeer, das auch die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Michaela Kaniber, bei ihrem Besuch am 07. Mai hautnah erleben konnte.

Gemeinsam mit Betriebsleiter Sebastian Sauer und seiner Frau Susann Sauer erhielt die Ministerin Einblicke in einen Betrieb, der weit über die Region hinaus als einer der führenden Spezialisten für Pfingstrosen gilt – und als Beispiel dafür, wie moderne Landwirtschaft Nachhaltigkeit, Innovation und wirtschaftlichen Erfolg vereinen kann.

Landwirtschaft mit Weitblick

Seit der Hofübergabe im Jahr 2014 haben Sebastian und Susann Sauer den Holzäckerhof konsequent weiterentwickelt. Was im Jahr 2003 mit vier Pfingstrosensorten und den ersten eigenen Anbauflächen begann, ist heute ein hochspezialisierter Betrieb mit mehreren Hunderttausend Pflanzen, über 40 Sorten und mehr als zwei Jahrzehnten gewachsenem Know-how.

Die Entwicklung des Holzäckerhofs zeigt, welches Potenzial in spezialisierten Familienbetrieben steckt, wenn Erfahrung, unternehmerischer Mut und ein klarer Blick für Zukunftsthemen zusammenkommen.

Die Ministerin sieht den Holzäckerhof beispielhaft für die neue Generation bayerischer Gärtnerinnen und Gärtner sowie Landwirtinnen und Landwirte: „Fachlich exzellent ausgebildet, mutig beim Erproben neuer Anbauformen und Vermarktungswege und mit einem guten Gespür für die Wünsche von Verbraucherinnen und Verbrauchern.“

Nachhaltigkeit als gelebtes Prinzip

Dass Nachhaltigkeit hier nicht nur ein Schlagwort ist, sondern Grundlage allen Handelns, wurde mehrfach ausgezeichnet: Im November 2025 ehrten das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gemeinsam mit dem Bayerischen Bauernverband und dem Deutschen Verband für Landschaftspflege den Holzäckerhof als „Naturschutzpartner Landwirt 2025“. Die Auszeichnung würdigt das besondere Engagement für Artenvielfalt, den Erhalt wertvoller Lebensräume und eine naturverträgliche Bewirtschaftung.

Bereits im Januar 2025 wurde der Betrieb zudem von Veiling Rhein-Maas, Deutschlands größter Blumen- und Pflanzenversteigerung, als „Anlieferer des Jahres 2025“ im Bereich Nachhaltigkeit ausgezeichnet – eine Anerkennung, die auch überregional in der Blumen- und Pflanzenbranche hohe Bedeutung hat.Innovation trifft Handwerk

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Holzäckerhofs liegt in der Verbindung aus Erfahrung und moderner Technik. Der geschützte Anbau in Folientunneln ermöglicht eine Qualität, die neue Maßstäbe setzt: kräftige Stiele, außergewöhnlich große Blüten und ein präzise abgestimmter Erntezeitpunkt für jede einzelne Sorte – Merkmale, die die Pfingstrosen aus Unterpleichfeld so gefragt machen.

Sebastian Sauer, ausgebildeter Landwirt, Gartenbautechniker, Agrarbetriebswirt und Fachagrarwirt für erneuerbare Energien, verfolgt dabei eine klare Philosophie: „Wenn du etwas machst, dann richtig.“ Dieser Anspruch zeigt sich in jedem Detail – von der Sortenauswahl bis zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Anbaumethoden.

Ergänzt wird das Hofkonzept durch eine eigene Biogasanlage, die Energie aus regionalen Reststoffen gewinnt und geschlossene Kreisläufe ermöglicht. Darüber hinaus verfügt der Holzäckerhof über ein eigenes Wärmekonzept, das den nachhaltigen Umgang mit Energie weiter stärkt. Für die Zukunft ist zudem ein Speicherkraftwerk in Planung, das eine noch bedarfsgerechtere Stromversorgung ermöglichen soll.

Von diesem Konzept ist auch Ministerin Kaniber überzeugt: „Landwirtinnen und Landwirte sind zentrale Partner der Energiewende – mit Biogas und Nahwärme liefern sie saubere Energie direkt aus der Region und tragen damit zu regionaler Wertschöpfung und Unabhängigkeit von Energieimporten bei.“

Pfingstrosen als Herzstück des Betriebs

Während andere auf klassische Standardkulturen setzen, haben sich Sebastian und Susann Sauer auf eine Blume spezialisiert, die in Deutschland noch selten im größeren Stil kultiviert wird: die Päonie, umgangssprachlich Pfingstrose. Auf dem Holzäckerhof wird die Pfingstrose nicht nur angebaut, sondern mit viel Fachwissen auch selbst vermehrt. Die daraus gewonnenen Pfingstrosenpflanzen werden über den eigenen Online-Shop verkauft und bringen die besondere Vielfalt des Betriebs direkt in private Gärten. Ergänzend dazu finden über 40 Schnittblumensorten – von klassischem Weiß über zarte Rosétöne bis hin zu kräftigem Rot – ihren Weg in den Großhandel, zu Floristen sowie direkt zu Endkundinnen und Endkunden über die Marke „Don Peony“.

Der geschützte Anbau sorgt dabei für eine gleichbleibend hohe Qualität und Verlässlichkeit – ein entscheidender Vorteil in einem Markt, der stark von Witterungseinflüssen geprägt ist. Die Pfingstrose ist eine echte Zukunftsblume: langlebig, pflegeleicht, robust und bienenfreundlich. Damit ist sie nicht nur perfekt für den Schnittblumenanbau, sondern auch eine besondere Bereicherung für jeden Garten und jedes Zuhause.

So steht der Holzäckerhof für einen Betrieb, der mit Engagement, Fachwissen und Innovationskraft einen besonderen Platz in der Landwirtschaft einnimmt – und zeigt, wie viel Potenzial in einer einzelnen Blume stecken kann.

Pfingstrosen erleben: Der Schaugarten bei Bergtheim

Wie groß die Begeisterung für Pfingstrosen ist, zeigt sich am Holzäckerhof nicht nur im professionellen Anbau, sondern auch im eigenen Schaugarten. Mit über 300 verschiedenen Sorten zeigt er eindrucksvoll, wie vielfältig Pfingstrosen in Farbe, Form und Duft sein können.

Zur Blütezeit wird der Schaugarten zu einem besonderen Anziehungspunkt für Besucherinnen und Besucher. Auch Gruppenführungen, unter anderem mit Landfrauen, stoßen auf große Resonanz und zeigen, wie stark Pfingstrosen Menschen begeistern können. Ob als Schnittblume, Gartenpflanze oder Naturerlebnis: Am Holzäckerhof wird sichtbar, warum diese Pflanze für viele Menschen etwas ganz Besonderes ist.

Zum Abschluss dankt Ministerin Kaniber dem Team des Holzäckerhofs für den Einblick in die Arbeit des hochspezialisierten Betriebs: „Ich bin beeindruckt von der Vielfalt und Pracht der Päonien. Hier arbeitet man mit großer Sorgfalt daran sicherzustellen, dass jede Blüte sich beim Kunden zu ihrer vollen Schönheit öffnet. Das Qualitätsversprechen „Made in Germany“ gilt hier auch für Pfingsrosen – gewachsen in Bayern und geliebt auf der ganzen Welt.“

Mehr:
www.holzaeckerhof.de 
www.donpeony.de

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