BERLIN / SCHWEBHEIM – Gute Nachricht für die Gemeinde Schwebheim: Die Umwandlung des Allwetterplatzes hinter der Grundschule in ein Kunstrasenfeld wird mit 410.000 Euro vom Bund gefördert.
Nach der Vorprüfung und Vorauswahl durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages heute die Mittelvergabe beschlossen. „Es freut mich sehr, dass der Bund die Fördermittel für kommunale Sportstätten zur Verfügung stellt und das Projekt in Schwebheim den Zuschlag erhalten hat,“ erklärt die Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber.
Neben der Schaffung des eigentlichen Kunstrasenfeldes plant die Gemeinde Schwebheim eine Ergänzung der Wege und Befestigungen sowie die Umrüstung der Flutlichtanlage auf energiesparende LED-Beleuchtung. Die prognostizierten Projektkosten belaufen sich auf rund 912.000 Euro. Schwebheims Bürgermeister Volker Karb freute sich sehr über die gute Nachricht aus Berlin: „Ich freue mich, dass wir mit unserer Projektskizze erfolgreich waren. Hierfür waren in sehr kurzer Zeit durchaus viele Unterlagen zusammenzustellen. Daher möchte ich vor allem meinen Mitarbeitern danken, die den Auftrag aus dem Gemeinderat so schnell und super umgesetzt haben.“
Ebenso erfreut ist der Initiator des Projekts Hannes Brehm: „Das ist eine wirklich großartige Nachricht für Schwebheim. Ich freue mich riesig über die Förderung. Der neue Kunstrasenplatz wird für unsere Kinder und alle Sporttreibenden vor Ort einen riesigen Unterschied machen und ist auch für den TSV ein großer Gewinn.”
Die Fördermittel des Bundes stammen aus dem neuen Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“, das in diesem Jahr erstmals aufgelegt wurde. Dafür sind in diesem Jahr 333 Millionen Euro veranschlagt. „Insgesamt wollen wir in dieser Legislaturperiode eine Milliarde Euro bereitstellen, um den Sanierungsstau abzubauen und alte Sportanlagen in moderne, barrierefreie und zukunftsfähige Orte des Sports und des Teamgeistes umzuwandeln“, betont Weisgerber. In den kommenden Monaten wird es noch weitere Förderaufrufe geben, auf die sich weitere Kommunen bewerben können. „Sport verbindet, fördert Gesundheit und stärkt den Zusammenhalt – und dafür brauchen wir gut ausgestattete Sportstätten. Mit diesem Programm können wir die Städte und Gemeinden konkret unterstützen – und so den Sport vor Ort zukunftsfähig machen“, so die Bundestagsabgeordnete.
Foto: Chat/GPT / künstliche Intelligenz

