Opiathaltige, chemische Substanz führte zur Bewusstlosigkeit von vier Personen und einen Großeinsatz der Rettungskräfte

Opiathaltige, chemische Substanz führte zur Bewusstlosigkeit von vier Personen und einen Großeinsatz der Rettungskräfte
Foto Jonas-Augustin auf Pixabay

NEUSTADT AM MAIN IM LANDKREIS MAIN-SPESSART – Nachdem Anfang März vier Personen im Alter von 14 bis 19 Jahren in einem Einfamilienhaus aufgefunden worden sind, haben die Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg erste Ergebnisse erbracht.

Neben der eingenommenen Substanz konnte auch deren Herkunft ermittelt werden.

Vorfall am Abend des 5. März

Wie bereits berichtet, ging am Abend des 5. März bei der Integrierten Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst die Mitteilung aus einem Einfamilienhaus in der Megingaudstraße ein. Eine Anwohnerin hatte in einem Zimmer ihren Sohn und drei Bekannte bewusstlos aufgefunden und umgehend den Notruf gewählt. Ein Großaufgebot von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr begab sich in der Folge schnellstmöglich vor Ort.

Die vier Personen im Alter von 14 bis 19 Jahren wurden nach Eintreffen der Einsatzkräfte unmittelbar notärztlich versorgt und reanimiert. Im Anschluss wurden sie, zum Teil mit Rettungshubschraubern, zur weiteren Behandlung in verschiedene Krankenhäuser transportiert.

Ermittlungen der Kriminalpolizei

Die Kriminalpolizei Würzburg hatte noch am Abend selbst im Wohnhaus die Ermittlungen übernommen und vor Ort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Im Zuge dessen konnte nun geklärt werden, welche Substanz die vier Personen eingenommen haben. Dem Sachstand nach handelte es sich hierbei um eine opiathaltige chemische Substanz, die aktuell nicht unter das Betäubungsmittelgesetz oder andere Rechtsvorschriften fällt.

Auch die Herkunft der Substanz konnte ermittelt werden. Bei deren Besitzer wurden entsprechende polizeiliche Maßnahmen durchgeführt. Der Besitz und auch die Abgabe sind jedoch gegenwärtig nicht strafbar.

Die vier Geschädigten im Alter von 14 bis 19 Jahren sind allesamt wieder wohlauf und haben keine Folgeschäden davon getragen.

Ursprungsmeldung vom 06. März 2026

Vier Personen bewusstlos in Einfamilienhaus aufgefunden – Mutmaßlich Einnahme von Betäubungsmitteln ursächlich – Kripo ermittelt

NEUSTADT A. MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Am Donnerstagabend ist in einem Einfamilienhaus ein großangelegter Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst angelaufen. Angehörige hatten zuvor in einem Zimmer vier Personen im Alter von 14 bis 19 Jahren bewusstlos aufgefunden. Dem aktuellen Sachstand nach war ein vorangegangener Drogenkonsum ursächlich. Die Kripo Würzburg ermittelt.

Notruf gegen 19:00 Uhr

Am Donnerstagabend ging bei der Integrierten Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst die Mitteilung aus einem Einfamilienhaus in der Megingaudstraße ein. Eine Anwohnerin hatte in einem Zimmer ihren Sohn und drei Bekannte bewusstlos aufgefunden und umgehend den Notruf gewählt. Ein Großaufgebot von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr begab sich in der Folge schnellstmöglich vor Ort.

Die vier Personen im Alter von 14 bis 19 Jahren wurden nach Eintreffen der Einsatzkräfte unmittelbar notärztlich versorgt und reanimiert. Im Anschluss wurden sie, zum Teil mit Rettungshubschraubern, zur weiteren Behandlung in verschiedene Krankenhäuser transportiert. Nach aktuellem Stand besteht bei keinem Verletzten Lebensgefahr.

Kripo übernimmt vor Ort Ermittlungen

Dem aktuellen Ermittlungsstand nach haben die vier Schwerverletzten in dem Zimmer noch nicht näher bestimmbare Substanzen konsumiert, die in der Folge zu ihrem Gesundheitszustand geführt haben. Die diesbezüglichen weiteren Ermittlungen wurden noch vor Ort durch die Kriminalpolizei übernommen.

Feuerwehr und Rettungsdienst im Großeinsatz

Neben den Einsatzkräften der Polizeiinspektion Lohr und der Kriminalpolizei Würzburg waren auch die örtlichen Feuerwehren und der Rettungsdienst mit einem Großaufgebot vor Ort.

Die vier Verletzten mussten auf Grund der beengten Begebenheiten im Treppenhaus mittels Drehleiter aus dem Gebäude geborgen werden. Für den Transport in die verschiedenen Krankenhäuser waren insgesamt drei Rettungshubschrauber im Einsatz.

Die Angehörigen der Verletzten wurden vor Ort durch geschulte Kräfte der Polizei und des Rettungsdienstes betreut.

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