Eine literarische Reise über die Berge und über das Meer: Jugendbuchautor Dirk Reinhardt besuchte das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium

Eine literarische Reise über die Berge und über das Meer: Jugendbuchautor Dirk Reinhardt besuchte das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium

SCHWEINFURT – Der Montag nach den Osterferien war für die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe des Alexander-von-Humboldt-Gymnasium ein ganz besonderer Tag, denn der bekannte Jugendbuchautor Dirk Reinhardt gastierte zu einer Lesung.

Bekannt ist Dirk Reinhardt durch seine Jugendromane Anastasia Cruz, Edelweißpiraten, Train Kids, Perfect Storm oder No Alternative. Seine Werke erzählen stets von mutigen, außergewöhnlichen jungen Persönlichkeiten, die widrigen Umständen trotzen und ihre Lebenswege selbstbewusst gestalten.

Mit Über die Berge und über das Meer stellte der Autor den Achtklässlerinnen und Achtklässlern ein Buch vor, das die Themen Flucht, Migration, Emanzipation und Selbstfindung aufgreift. Gebannt lauschten die Klassen dem fesselnden Vortrag mit Bildmaterial von Recherchereisen und den charismatischen Leseproben.

Reinhardt erlaubte den Schülerinnen und Schülern zudem tiefe Einblicke in seine persönliche Arbeit als Autor, Fragen zu seinem Schreibprozess, den Themen- und Figurenentwürfen und erzählte auch ganz persönliche Anekdoten aus seinem Alltag.

Neu und zugleich verblüffend war für viele Schülerinnen und Schüler, wie intensiv der Autor für seine Geschichten recherchierte. Auf die Frage, welche literarische Persönlichkeiten er gerne einmal treffen würde und wer seinen Schreibstil und Berufswunsch am meisten geprägt habe, antwortete Reinhardt mit ganz großen Namen: J. W. Goethe, Charles Dickens und Mark Twain.

Er betonte jedoch zugleich, dass Bücher aller Art eine gute Alternative zu stundenlangen Irrfahrten durch die sozialen Medien darstellen und jungen Menschen eine Vorstellung vom Guten in unserer Welt aufzeigen können. Ein Schüler fragte den Autor, ob dieser seinem jüngeren Ich wieder raten würde, Schriftsteller zu werden. Die klare Antwort mit einem schelmischen Grinsen: „Ja!“

Text und Foto: StR Marco Berthold

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