FUCHSSTADT / KARLBURG – Seit Mitte November 2025 und ausgerechnet einem 1:7 bei Tabellenführer TSV Karlburg läuft´s ja richtig gut für den TSV Karlburg in der Landesliga Nordwest. Der Bayernliga-Absteiger „versaute“ sich halt den Saisonstart mit vier Niederlagen in den ersten sechs Partien, obwohl er in der zweiten ausgerechnet die Grabfelder schlug.
Zuhause setzte es damals ein 0:2 gegen den FC Fuchsstadt. Der ist längst akut vom Abstieg bedroht, während die Karlburger noch Tabellenplatz drei anpeilen. Der wäre zwar relativ wertlos, würde aber vor der nächsten Runde Mut machen. Am Dienstag gab´s die Revanche im Nachholspiel.
Auf dem Kohlenberg zu Fuchsstadt führten jedoch die Hausherren durch Tore von Samuel Radi und Max Schmidtner mit 1:0 und mit 2:1. Jan Martin hatte dazwischen ausgeglichen. Bis zehn Minuten vor Spielende sah es überaus gut aus für die Gastgeber.
Doch dann überwanden mit Haroona Diarrassouba und Jan Bauer (auf dem Bild im weißen Trikot) doch noch zwei Karlburger den FCF-Schlussmann Max Kilchert. 3:2 für Karlburg, danach war Schluss. 57 Punkte haben die Gäste nun, bei neun weniger als Don Bosco Bamberg auf Platz zwei wird´s für mehr wohl nicht reichen, auch wenn das direkte Duell bald noch ansteht.
Im Keller muss sich der FC Fuchsstadt so langsam mit dem Worst Case befassen. Nur der abgeschlagene und so gut wie abgestiegene ASV Rimpar liegt noch hinter dem Team, auf die Relegationsplätze unten sind´s jetzt fünf Punkte Rückstand. Allerdings kommt es am letzten Spueltag zum direkten Duell mit der DJK Dampfach, stehen insgesamt noch drei Heimspiele an und geht´s bald auch noch nach Rimpar. Aufgeben gilt also nicht.

