Ein plötzlicher und tragischer Tod: Die Handwerkskammer trauert um Hubert Aiwanger

Ein plötzlicher und tragischer Tod: Die Handwerkskammer trauert um Hubert Aiwanger
Foto: Daniel Röper

UNTERFRANKEN – Die Handwerkskammer für Unterfranken trauert um Hubert Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister des Freistaates Bayern.

Für Hubert Aiwanger war das Handwerk nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsbereich – er förderte es mit Kraft und kämpfte leidenschaftlich für die Zukunft des Handwerks. Das und seine stets offene und ehrliche Art wird die Handwerkskammer tief in ihrer Erinnerung behalten.

„Mit tiefer Bestürzung und Betroffenheit haben wir die Nachricht vom Tod Hubert Aiwangers, stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister des Freistaates Bayern, aufgenommen. Unser Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen engsten Freunden“, sagen Michael Bissert, Präsident, und Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer für Unterfranken.

Als Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie war Hubert Aiwanger eng mit der Handwerkskammer verbunden – das Wirtschaftsministerium fungiert als Aufsichtsbehörde der bayerischen Handwerkskammern. „Wir hatten nicht nur ein sehr gutes Verhältnis auf der sachlichen Ebene, sondern standen uns auch menschlich sehr nahe. Die vielen spannenden Gespräche mit ihm bleiben in unserer Erinnerung. Genauso wie sein Einsatz für das bayerische Handwerk. Er war ein leidenschaftlicher Kämpfer für das Handwerk, der seine Meinung fest und mit Überzeugung vertrat. Der Tod von Hubert Aiwanger ist ein schwerer Verlust, für sein privates Umfeld, für das politische Bayern und das bayerische Handwerk“, so die Einordnung von Michael Bissert und Ludwig Paul.

Der aus Niederbayern stammende Politiker war Vorsitzender der Freien Wähler, seit 2018 bayerischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident.

Bei der Meisterfeier der Handwerkskammer für Unterfranken im Juli dieses Jahres hielt Hubert Aiwanger ein viel beachtetes Grußwort an die Meisterinnen und Meister, in dem er sie aufforderte, das Handwerk in die Zukunft zu führen. Er selbst setze sich stets dafür ein, dass die Rahmenbedingungen für das Handwerk stimmen.

Die Handwerkskammer für Unterfranken und das gesamte unterfränkische Handwerk trauen um Hubert Aiwanger, der plötzlich aus dem Leben gerissen wurde.

Auf dem Bild: Hubert Aiwanger (Mitte) bei der Meisterfeier der Handwerkskammer für Unterfranken im Juli 2026 mit Ludwig Paul (li.), Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken, und Michael Bissert, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken.
Foto: Daniel Röper

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