Streit auf der Rastanlage zwischen zwei Lkw-Fahrern: Da holte der Usbeke seine Schreckschusswaffe heraus

Streit auf der Rastanlage zwischen zwei Lkw-Fahrern: Da holte der Usbeke seine Schreckschusswaffe heraus
Bild von Jan Trapp auf Pixabay

WEIBERSBRUNN IM LANDKREIS ASCHAFFENBURG – Bei einem Streit zwischen zwei Lkw-Fahrern auf der Rastanlage Spessart-Süd ist in der Nacht zum Mittwoch eine Schreckschusswaffe zum Einsatz gekommen. Verletzt wurde niemand.

Gegen 23:55 Uhr kam es im Zufahrtsbereich der Rastanlage zunächst zu einem verbalen Streit zwischen einem 35-jährigen usbekischen Staatsangehörigen und einem 49-jährigen deutschen Lkw-Fahrer. Hintergrund war nach bisherigen Erkenntnissen eine Parksituation, durch die die Zufahrt für einen Schwertransport erschwert beziehungsweise blockiert war.

Im Verlauf der Auseinandersetzung holte der 35-Jährige eine Schreckschusswaffe aus seinem Lkw und lud diese in unmittelbarer Nähe des 49-Jährigen durch. Die Waffe wurde nach bisherigen Erkenntnissen nicht direkt auf den Mann gerichtet. Kurz darauf beruhigte sich die Situation.

Die Polizei stellte die Schreckschusswaffe samt Munition sicher. Der 35-Jährige verfügt nach bisherigen Erkenntnissen über keine entsprechende waffenrechtliche Erlaubnis.

Die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Holz aus Wald entwendet – Polizei ermittelt

BURGSINN, LKR. MAIN-SPESSART. Ein 63-jähriger Mann soll am Samstagvormittag Holzabschnitte aus einem Waldstück nahe der Kreisstraße MSP 17 entwendet haben.

Gegen 11:00 Uhr beobachtete ein Zeuge, wie der deutsche Staatsangehörige Holzstücke im Wert von rund 200 Euro in den Kofferraum seines Fahrzeugs lud. Der Zeuge verständigte daraufhin den zuständigen Revierförster.

Anhand des Fahrzeugkennzeichens konnte der 63-Jährige im Nachgang ermittelt werden. Die Polizei wird eine entsprechende Anzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft vorlegen.

Zwei Jugendliche flüchten mit E-Scootern vor Polizei – Fahrzeuge sichergestellt

KLEINWALLSTADT, LKR. MILTENBERG. Zwei Jugendliche haben sich in der Nacht zum Donnerstag mit E-Scootern einer Polizeikontrolle entzogen. Beide Fahrzeuge wurden im weiteren Verlauf sichergestellt.

Kurz nach Mitternacht bemerkte eine Streife zwei Jugendliche auf E-Scootern. Einer der beiden, ein 15-jähriger deutscher Staatsangehöriger, fiel den Beamten zunächst durch einen sogenannten „Wheelie“ auf. Als die Streife wenden und die beiden kontrollieren wollte, flüchteten sie.

Der 15-Jährige erreichte mit seinem E-Scooter nach bisherigen Erkenntnissen Geschwindigkeiten von bis zu rund 50 km/h und fuhr dabei mehrfach mit hoher Geschwindigkeit durch Kreuzungs- und Einmündungsbereiche. Schließlich konnte er in einem Innenhof in der Amtsgasse angetroffen werden.

Der zweite Jugendliche, ebenfalls deutscher Staatsangehöriger und 15 Jahre alt, wurde im weiteren Verlauf an seiner Wohnanschrift festgestellt. Auch sein E-Scooter wurde sichergestellt.

An beiden E-Scootern waren keine Versicherungskennzeichen angebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen mehrerer Verkehrsdelikte aufgenommen. Die Jugendlichen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

Auffahrunfall in Schweinheim – Polizei sucht Unfallbeteiligte

ASCHAFFENBURG / SCHWEINHEIM. Nach einem Auffahrunfall an der Kreuzung Schweinheimer Straße / Spessartstraße sucht die Polizei die bislang unbekannte Fahrerin eines silberfarbenen Pkw. Sie setzte ihre Fahrt nach dem Zusammenstoß fort, ohne dass es zu einem Personalienaustausch gekommen war.

Am Mittwoch gegen 11:55 Uhr war eine 49-jährige deutsche Autofahrerin in Richtung Innenstadt unterwegs und fuhr auf einen vor ihr an einer Ampel abbremsenden silberfarbenen Pkw auf. Durch den Zusammenstoß wurde das vorausfahrende Fahrzeug nach vorne in den Kreuzungsbereich geschoben.

Nach Angaben der 49-Jährigen setzte die Fahrerin des silberfarbenen Pkw ihre Fahrt anschließend in Richtung Ring fort. Bei dem Fahrzeug könnte es sich möglicherweise um eine Mercedes A-Klasse gehandelt haben. Zur Fahrerin ist lediglich bekannt, dass es sich vermutlich um eine Frau handelte.

Am VW der 49-Jährigen entstand ein Sachschaden von rund 2.500 Euro. Zu möglichen Schäden am zweiten Fahrzeug liegen bislang keine Erkenntnisse vor.

Die bislang unbekannte Fahrerin des silberfarbenen Pkw wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Aschaffenburg unter Tel. 06021 / 857-2230 zu melden.

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