Am kommenden Freitag kann man den Grünen Markt mit allen Sinnen erleben

Am kommenden Freitag kann man den Grünen Markt mit allen Sinnen erleben
Archivfoto: Marcus Meier

MARKTHEIDENFELD – Der Grüne Markt in Marktheidenfeld wird am Freitag, den 16. Oktober mit allen Sinnen erlebbar: Von 8.30 bis 13.30 Uhr ist in und um die Alte Schmiede neben der Volkshochschule das Modellprojekt „Sinnesbeeinträchtigungen in der Pflege im sozialen Nahraum“ mit einem Infostand rund um die Themen Sehen und Hören zu Gast.

Die Stadt Marktheidenfeld ist seit 2025 Modellkommune in dem Projekt des Blindeninstituts Würzburg. Das interdisziplinäre Team des Modellprojekts informiert Interessierte am 16. Oktober einen halben Tag lang, wie gutes Sehen und Hören zu mehr Lebensqualität und einer besseren Teilhabe beitragen.

Die Expertinnen und Experten des Blindeninstituts freuen sich auf den persönlichen Austausch. Um das Leben mit einer Sinnesbeeinträchtigung besser nachempfinden zu können, wird am Stand auch ein kleiner Sinnesparcours mit Selbsterfahrungsmöglichkeiten angeboten. Neben dem Modellprojekt-Team des Blindeninstituts Würzburg sind bei der Aktion am Grünen Markt auch das Augen Lohr Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) und die Beratungsstelle RuDiMachts der Rummelsberger Diakonie aus Marktheidenfeld dabei.

Die Angebote im Überblick

Informationen rund um die Themen Sinnesbeeinträchtigungen und Demenz

Selbsterfahrung mit Simulationsbrillen

Kurze Sehscreenings, unter anderem Amsler-Gitter, Rot-Grün-Sehtest und Test zum Kontrastsehen
Kennenlernen von Hilfsmitteln bei Sinnesbeeinträchtigungen
Vorstellung der Beratungsstelle RuDiMachts und ihrer Aktivierungsangebote für Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen
Beratung und persönlicher Austausch mit den Fachleuten vor Ort

Weitere Informationen gibt es im Internet unter blindeninstitut.de/sinnesonah

Auf dem Bild: Marktheidenfelds Erster Bürgermeister Thomas Stamm erlebte im Mai dieses Jahres bei einem Rundgang des Blindeninstituts, wie sich Seheinschränkungen bemerkbar machen können.
Archivfoto: Marcus Meier

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