LOHR AM MAIN – Die Stadt Lohr und die Streuobstberatung der Unteren Naturschutzbehörde Main-Spessart laden alle Interessierten zum Vortragsabend „Mistel – Gefahr für unsere Streuobstwiesen“ am Donnerstag, 24. September 2026, um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal im Neuen Rathaus in Lohr ein.
Ziel ist es, das wachsende Problem des Mistelbefalls in den Streuobstwiesen im Gebiet der Stadt Lohr zu beleuchten und gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten.
Warum der Abend wichtig ist: Die Mistel entwickelt sich zu einem der größten Schädlinge für die Streuobstbestände im Landkreis. Jährlich gehen zahlreiche alte, pflegerückständige Obstbäume verloren, weil sie dem Misteldruck nicht mehr standhalten können. Die parasitäre Pflanze entzieht den ohnehin häufig geschwächten Bäumen kostbares Wasser und Nährstoffe. Um die ökologisch wertvollen Streuobstwiesen zu erhalten, ist ein dringender Handlungsbedarf bei der Bekämpfung der Mistel erforderlich.
Geplantes Programm:
Infos zur Mistel: Biologie, Verbreitung, Gefahren für den Streuobstbestand
Managementmöglichkeiten mit Maßnahmen zur Einbeziehung der Bevölkerung, z. B. Organisation Mistelaktionstag
Ankündigung Mistelaktionstag im November in Lohr
Konzept von „Mistelwarten/Mistelbeauftragten“ in Gemeinden
Wo sind besonders gefährdete und schützenswerte Streuobstwiesen: Erfassung von Misteln
Diskussion & Austausch
Dauer: ca. 90 Minuten
Der Vortragsabend soll für den Umgang mit Misteln in Streuobstbeständen sensibilisieren. Veranstalter sind die Umweltstelle der Stadt Lohr und die Streuobstberatung der Unteren Naturschutzbehörde Main-Spessart.
Im November plant der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege in Kooperation mit örtlichen Obst- und Gartenbauvereinen, dem Naturpark Spessart, der Stadt Lohr und der Streuobstberatung der Unteren Naturschutzbehörde eine gemeinsame Mistelschnittaktion. Weitere Informationen folgen.
Auf dem Bild: Mistelbefallener Streuobstbaum
Credit: Sedelmayer-Oswald

