SCHWEINFURT – „OB Ralf Hofmann bedauert die Absage des vereinbarten Gesprächs zum persönlichen Kennenlernen“ – so stand es in der Pressemitteilung der Stadt Schweinfurt unlängst zu lesen.
Hartmut Bach, Initiator des ersten Bürgerbegehrens und nun des zweiten, um das neue Stadtbusnetz 2.0 zu verbessern, sagt: „Ich bin verärgert, denn wahr ist Folgendes: Wir kennen uns seit circa 10 Jahren, wir sind per Du, und wir haben uns zum Busthema in zwei ausführlichen Gesprächen vor und nach der Wahl ausgetauscht. Ebenso waren wir im Mai in einer Verhandlungsrunde im Rathaus zusammen gesessen. Ich erwarte, dass ein OB bei der Wahrheit bleibt und dies nun öffentlich richtigstellt!“
Die Stadt wolle laut Bach ganz offensichtlich den Eindruck erwecken, er würde die Verhandlungen ohne Grund boykottieren und sei nicht kompromissbereit.
Bach sagt: „Das Gegenteil ist der Fall: Ich habe die Vereinbarung vom Januar unterschrieben und bin der Stadt damit sehr sehr weit entgegengekommen. Ich konnte in all den vielen Verhandlungsrunden keinen Willen erkennen, die vereinbarten Punkte der Einigung umzusetzen. Daher das Bürgerbegehren, das von den Bürgern und nicht von Parteigenossen initiiert ist.“

