SCHONUNGEN – Es wäre so schön gewesen: Nach dem aufstieg des TV Unterdürrbach in die Oberliga hätten die Ringer des RSV Schonungen zumindest ein kleines „Derby“ gehabt gegen den Nachbarn aus Thüringen. Doch das fällt nun weg.
Die KG Südthüringen, die Ringermannschaft der Vereine AV Jugendkraft Concordia Zella-Mehlis und des SV Jugendkraft 03 Albrechts, in den letzten Jahren stets der Gegner, zog seine Mannschaft nun aus personellen Gründen der Bayernliga zurück und wird nur eine Etage tiefer antreten. Das Startrecht dort erwirkte die zweite Mannschaft durch den Aufstieg aus der Gruppenoberliga.
Während die Südthüringer nun in der durchaus attraktiven Landesliga gegen den AC Regensburg, den ASV Neumarkt, den KSV Bamberg, den RSC Rehau, den SC Oberölsbach II, den TSV Zirndorf und die WKG Bindlach/Bayreuth antreten, haben die Schonunger nicht nur den einen Heimkampf – ausgerechnet der letzte am 12.12. zur Weihnachtszeit wär´s gewesen – weniger. Sie ringen auch in einer Bayernliga mit weiten Fahrten.
Die zum ASV Hof II und zum SC 04 Nürnberg sind noch die kürzesten Reisen. Ansonsten geht´s recht weit nach Kempten, Freising, Mering und Westendorf. Entsprechend dürften vom Gegner jeweils wenige Fans mitkommen. Los geht´s schon am 12. September in der Paul-Karl Mai Halle oben aus dem Berg gegen Mering, einen Ort südöstlich von Augsburg.
Generell darf man gespannt sein, welche Rolle die Unterfranken spielen, nachdem sich mit Alexandru Vasile Mandica nach neun Jahren und 111 Siegen der absolute Leistungsträger in sein Heimatland Rumänien verabschiedet hat.
Immerhin hat die zweite Mannschaft sieben Heimkämpfe und damit einen mehr als die erste. In der Gruppenoberliga trifft sie am 12. Dezember auf den ASV Au/Hallertau. Mit Saisonstart gegen Kelheim II sind auch ansonsten die Gegner allesamt zweite Mannschaften aus Unterdürrbach, Lichtenfels, Burgebrach, Freising und Hof – wobei der ASV aus Oberfranken sogar mit der Dritten am Start ist.

