Der Pokal-Freitag in Unterfranken: Die Oberschwarzacher Spezialisten wollen es mal wieder wissen

Der Pokal-Freitag in Unterfranken: Die Oberschwarzacher Spezialisten wollen es mal wieder wissen

OBERSCHWARZACH – Gleich vier Kreispokal-Finals stehen in Unterfranken an: In der Rhön fordert Kreisliga-Meister FC Untererthal den künftigen Ligarivalen TSV Münnerstadt heraus, im Raum Aschaffenburg bereits am Donnerstagabend die Spvgg Niedernberg den TuS Röllbach und in Würzburg Freitag ab 14 Uhr die TG Höchberg die Spvgg Giebelstadt.

Wie in Untererthal wird am Freitag, den 1. Mai, ab 17 Uhr auch im Oberschwarzacher Herrenbergstadion gespielt. Dabei treffen mit den Hausherren und dem TSV Bergrheinfeld formstarke Bezirksligisten aufeinander, die zumindest in einem Fall genau wissen, wie es ist, wenn man den Pott nach oben hält.

Während sich letzte Saison der FC Gerolzhofen im Elfmeterschießen gegen den TSV Gochsheim durchsetzte (und in der BFV-Runde eins dann gegen die Würzburger Kickers mit 0:5 unterlag), waren es am 1. Mai 2024 die Oberschwarzacher, die vor fast 700 Zuschauern durch Tore von Philipp Mend und Alexander Gress bei einem Gegentreffer von Marcel Faulhaber den TSV Ettleben/ Werneck schlugen. Anschließend zog man sich in Pokalrunde eins gegen den 1. FC Schweinfurt 05 bei einem 1:3 gut aus der Affäre.

Am 1. Mai 2023 stand der TSV Bergrheinfeld im Finale, verlor dies aber zuhause vor ähnlicher Kulisse nach einem torarmen Elfmeterschießen mit 2:3 gegen den TSV Forst, der sich in BFV-Runde eins für den Regionalligisten TSV Aubstadt als Gegner entschied, um mit 0:6 zu verlieren.

2022 entschieden die Oberschwarzacher das Finale beim damaligen Bezirksligisten DJK Dampfach nach Elfmeterschießen für sich und wählten den damals aufkommenden 1. FC Geedorf, um vor nur 250 Zuschauern mit 1:3 zu verlieren.

In den Coronajahren gewann der TSV Gochsheim das Finale in Ettleben und ein Jahr zuvor sensationell die SG Schleerieth, heute gerade auf dem Weg erstmals in die Bezirksliga und mit dem „Meisterspiel“ am Samstag in Zeuzleben vor der Brust.

2019 verloren die Oberschwarzacher zuhause durch das Goldene Tor von Nico Siegmund mit 0:1 gegen die Freien Turner Schweinfurt, die damals noch Bezirksligist waren, die anschließend mit dem TSV 1860 München das große Los zogen. Die Löwen gastieren übrigens am Samstag in der Riedel Bau-Arena des Schweinfurter Sachs-Stadions…

2018 hatten die Oberschwarzacher noch das Finale in Forst für sich entschieden und wählten danach genauso den 1. FC Schweinfurt 05 wie nach ihrem Triumpf 2014 zuhause gegen die DJK Schweinfurt. 2015, 2016 und 2017 hießen die Schweinfurter Kreispokalsieger SV Euerbach/ Kützberg (5:0 in Gochsheim), Freie Turner Schweinfurt (1:0 in Gochsheim) und TSV Gochsheim (4:1 in Dampfach).

Aktuell sind die Oberschwarzacher gut drauf und nach einem Trainerwechsel und zwei Siegen in der Bezirksliga auf dem besten Weg, den direkten Klassenerhalt zu schaffen. So gesehen ist die Partie am Sonntag um Punkte zuhause gegen Rödelmaier eigentlich genauso wichtig.

Die Bergrheinfelder, die am Sontag nach Strahlungen müssen, belegen nach acht Siegen aus den letzten elf Partien sogar Rang drei. Im Hinspiel gab´s gegen Oberschwarzach/ Wiebelsberg ein torreiches 3:3, das Rückspiel findet am 16. Mai statt, wenn es im Herrenbergstadion zu einem schnellen Wiedersehen kommt.

Unsere Bilder zeigen den Oberschwarzacher Jubel nach den beiden letzten Endspielsiegen in Dampfach und gegen Ettleben/Werneck.

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