RIMPAR IM LANDKREIS WÜRZBURG – Verlässliche Lösungen für komplexe Herausforderungen im großdimensionierten Gütertransport zu liefern, und das weltweit – dies ist das Metier der Arnold Schwerlast GmbH. Von herausragender Relevanz wird diese Expertise beim Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur in Kriegsgebieten sein – allen voran in der Ukraine.
Dort steht das Ende der Zerstörungen zwar noch in den Sternen, doch im Hintergrund formiert sich eine Phalanx aus Wirtschaft und Politik für die Zeit danach.
„Der Wiederaufbau der Ukraine zählt zu den bedeutendsten wirtschaftlichen und infrastrukturellen Aufgaben Europas in den kommenden Jahren. Neben internationalen Investitionen und politischer Unterstützung wird vor allem eines entscheidend sein: eine leistungsfähige, flexible und sichere Projektlogistik“, weiß auch Oliver Arnold, einer der Geschäftsführer der Arnold Schwerlast GmbH.
Als international tätiger Spezialist für Projektlogistik, Schwertransporte und maßgeschneiderte Supply-Chain-Lösungen positioniert sich das erfahrene Team als verlässlicher Partner für Unternehmen, Investoren, Energieversorger, Anlagenbauer und öffentliche Auftraggeber, die Projekte in der Ukraine erfolgreich realisieren möchten.
Komplexe Projekte brauchen erfahrene Logistikpartner
Zum vorliegenden Szenario scheint Arnold Schwerlast geradezu prädestiniert zu sein. „Wir verfügen über langjährige Expertise in der Planung und Durchführung internationaler Projekttransporte in Osteuropa sowie in herausfordernden Märkten, speziell in die Ukraine“, führt der Geschäftsführer aus. Der Leistungsumfang der Mainfranken reicht von der Machbarkeitsanalyse über Genehmigungsmanagement, Routenplanung, Hafenumschlag, Zollabwicklung und multimodale Transportkonzepte bis hin zur finalen Zustellung auf die Baustelle oder an den Produktionsstandort.
Erheblich wird der zukünftige Bedarf in der Ukraine insbesondere bei der Lieferung von Anlagen und Technik für Energieprojekte, Industrie- und Produktionsstandorte, Brücken- und Hochbauprojekte sein. Dazu kommen mobile Technik für Bau, Mining und kommunale Versorgung sowie Ersatzteile und Spezialkomponenten für kritische Infrastruktur. Gerade diese Güter erforderten höchste Präzision in Transport, Umschlag und Terminsteuerung, mithin die Kernkompetenzen moderner Projektlogistik, die Arnold seit Jahrzehnten beweist.
„Wir stehen bereit, unsere Erfahrung, unser Netzwerk und unsere operative Stärke einzubringen, um internationale Projekte in der Ukraine effizient, sicher und termingerecht zu unterstützen. Schließlich ist Projektlogistik mehr als Transport – sie ist die Grundlage erfolgreicher Investitionen“, betont Oliver Arnold.
Der Wiederaufbau beginne nicht erst mit dem ersten Baukran, sondern mit funktionierenden Lieferketten. Unternehmen, die frühzeitig belastbare Logistikstrukturen etablierten, sicherten sich entscheidende Vorteile bei zukünftigen Projekten, so der branchenerfahrene Rimparer.
Und weiter: „Neben logistischer Expertise bringen wir als Premium-Mitglied der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer mit Sitz in Kiew auch ein fundiertes Verständnis für wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Kommunikationswege und geschäftliche Gepflogenheiten in der Ukraine mit.
Die Deutsch-Ukrainische Industrie- und Handelskammer
Die Deutsch-Ukrainische Industrie- und Handelskammer (AHK Ukraine) ist Teil des weltweiten Netzwerks deutscher Auslandshandelskammern (AHK) mit 150 Standorten in 93 Ländern. Sie wurde 2016 in der ukrainischen Hauptstadt Kiew gegründet und unterstützt laut Eigendarstellung seitdem die Mitgliedsunternehmen bei deren internationalen Geschäften als wichtige Plattform im bilateralen Wirtschaftsaustausch.
Derzeit besitzt die Organisation 62 Premium-Mitglieder, darunter sind Unternehmen wie BMW, Bosch, Siemens oder Würth. Seit 1. April 2026 zählt auch Arnold Schwerlast dazu. Auslöser war die Teilnahme am 8. deutsch-ukrainischen Wirtschaftsforum im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin im Dezember 2025, das unter dem Motto „Resilience in Action – Partnership in Progress“ stattfand.
Im Mittelpunkt stand dabei die Rolle des privatwirtschaftlichen Sektors beim Wiederaufbau. Auf der ukrainischen wie der deutschen Seite waren hochrangige Regierungsvertreterinnen und Regierungsvertreter dabei. Bundeskanzler Friedrich Merz und der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyi, waren per Video kurzfristig zugeschaltet.
„Bei dieser Gelegenheit wurden wir von Volodymyr Kravets, Projektmanager der AHK aus Kiew, gefragt, ob wir nicht Interesse hätten, der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer mit unserem projektlogistischen Know-how beizutreten, um deren Arbeit in diversen Ausschüssen für Transport und Logistik zu unterstützen“, erzählt Oliver Arnold.
Als Hauptvorteile der Mitgliedschaft nennt Arnold das Branding im deutsch–ukrainischen Wirtschaftsraum, einen direkten Zugang zu Entscheidungsträgern, die Positionierung als Key-Player im Netzwerk sowie die große Chance, aktiv im Ukrainegeschäft zu wachsen. Federführend im Unternehmen für das Ukraine-Engagement ist Co-Geschäftsführer Volker Lenzing.
Ob dieses letztendlich zur Erfolgsgeschichte wird, hängt allerdings primär an der Entwicklung im Krisengebiet und der Frage, inwieweit die Ukraine auch nach Kriegsende ein eigenständiger Staat mit Freiheiten sein wird, der in der Lage ist, die Unterstützung aus Deutschland auch anzunehmen.
Auf dem Bild: Die Geschäftsleitung der Arnold Gruppe, von links: Heike Fuchs, Oliver Arnold, Volker Lenzing – Bildnachweis: Sara Mergler
Arnold Schwerlast GmbH & Co. KG
Kettelerstraße 3-11
97222 Rimpar
Tel: 09365 – 88 280 – 0
Mail: oarnold@arnold-schwerlast.de
Internet: www.arnold-schwerlast.de
Kurzporträt Arnold Gruppe
Die Firma Arnold aus Rimpar (Landkreis Würzburg) wurde 1945 gegründet und 2014 in das „Lexikon der Deutschen Familienunternehmen“ aufgenommen.
Die Schwerpunkte der Arnold Schwerlast GmbH & Co. KG liegen im Anlagenbau für den weltweiten Schwer- & Sondertransport sowie in der logistischen Abwicklung, unter anderem für Industrieumzüge oder Kernkraftbau. Als führender Dienstleister für Schwergut wurde Arnold Schwerlast im Oktober 2010 vom bayerischen Wirtschaftsministerium mit dem „Exportpreis Bayern“ ausgezeichnet und 2015 von Deutsche Standards in der Ausgabe „The Best of German Mittelstand“ aufgenommen.
Die Arnold Speditions GmbH ist als Spezialist für Großprojekte z.B. für den Anlagen- und Maschinenbau oder Kran- und Behälter-Transporte sowie alle sonstigen Arten von Transporten weltweit tätig.
Im Jahr 2017 trat der unterfränkische Transport- und Schwergutdienstleister dem Logistiknetzwerk LAG des Bundesministeriums für Transport und digitale Infrastruktur bei.

