SCHWEINFURT – Unser Parallelbericht über neue Einnahmequellen, ohne die es in Schweinfurt künftig nicht mehr gehen wird, zeigt es auf: Die Bürger werden fortan zur Kasse gebeten. Wer aus der Richtung Haßfurt/Schonungen in die Stadt fährt, erlebt künftig Folgendes.
Der Hirscheller, das Kultlokal in der Mainberger Straße, direkt am Schweinfurter Ortschild und Eingangstor, erfährt aus einem ernsten Hintergrund bereits jetzt und vor dem 1. Mai und mit Amtsübernahme des neuen Oberbürgermeisters Ralf Hofmann, eine Umbenennung in „Zum lustigen Zöllner“.
Direkt vor Ort und an der Straße wird künftig eine Mautstation nur noch diejenigen Autofahrer in Richtung Innenstadt durchlassen, die ein „Pickerl“ auf der Winschutzscheibe haften haben oder einen Nachweis im Smartphone vorzeigen können.
Zehn Euro im Monat, 99 Euro im Jahr, kostet künftig die Einfahrt nach Schweinfurt. Auch im Westen, Süden und Norden sind Zollstationen geplant. Absolut notwendig aufgrund der finanziellen Situation der Stadt. Wohingegen beispielsweise Schonungen im Osten seit Jahren Gelder anhäufen kann. Aber dort regiert ja auch schon seit 14 Jahren die SPD und weisen die Gemeindesäckel daher keine Löcher auf..
Der Hirschkeller, fortan: „Zum lustigen Zöllner“, nutzt die Umbenennung aus und vermarktet sich geschickt. Hauptgericht sind künftig die „Mauttauschen“, Teigwaren mit gelber oder roter „Einfuhrsoße“ mit Beilagensalat. Für 14.99 Euro, wovon 5 Euro direkt an die Mautstation gehen. Dafür können die Gäste des Lokals dann gratis die Zollstelle passieren.
Die Brauerei Roth hat sich ein eigenes Getränk für das umbenannte Kultlokal ausgedacht. Ein „Hilfeweißbier“, 0,5 Liter für 6 Euro, 3 davon gehen direkt an´s Schweinfurter Rathaus. Die beliebten „Ochsenfetzen“ verschwinden hingegen von der Speisekarte und werden durch den „Gerupften Schweinfurter“ ersetzt.
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

