Schweinfurt greift durch: Durchfahrtsgebühren in der Niederwerrner Straße, Zoll auf der Maxbrücke

Schweinfurt greift durch: Durchfahrtsgebühren in der Niederwerrner Straße, Zoll auf der Maxbrücke
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

SCHWEINFURT – Amtshandlung eins des erst ab dem 1. Mai als Schweinfurter Oberbürgermeister zwangsweise durchgreifenden Ralf Hofmann dürfte eine überaus unpopuläre Maßnahme werden. Eine, die aber absolut notwendig ist.

Wie heute durchsickerte, wird der SPD-Nachfolger des 16 Jahre lang tätigen OB Sebastian Remelé zum Füllen der über aus klammen Stadtkassen gleich ab dem 1. Mai die Schweinfurter und alle, die durch die Stadt mit dem Auto fahren wollen, zur Kasse bitten.

Nicht nur die Parkgebühren auf allen Stellplätzen und auch am Baggersee oder nun doch am Wildpark werden auf 3 Euro die Stunde herauf gesetzt. Auch die Durchfahrt kostet künftig.

So gibt es fortan eine Schranke auf der Höhe der Kreuzung Niederwerrner / Neutorstraße. Wer dort durch fährt, muss eine Monatsgebühr von 10 Euro zahlen. Im gesamten Mai wird das kontrolliert, ab sofort besteht die Gelegenheit, die Gebühr abbuchen zu lassen. Der Jahresbeitrag verringert sich auf 99 Euro.

Eine Zollstation gibt es probehalber ebenfalls im April auf der Maxbrücke mit den gleichen Gebühren. „Wir müssen neu bauen und haben kein Geld. Wer jetzt und künftig über den Main fahren will, muss das finanzieren. Da führt kein Weg daran vorbei“, weiß Ralf Hofmann, der keine Alternativen dafür sieht. Ab 2027 ist ähnliches auf der Hahnenhügelbrücke geplant.

Schweinfurt ist pleite, doch bei geschätzten 70.000 Pkws kommen so rund 7 Millionen Euro jährlich in die Stadtkassen – alleine durch die Maut. Durch die erhöhten Parkgebühren dürfte in etwa nochmals das selbe Geld fließen. Rund zehn Jahre wird es somit dauern – und Schweinfurt hat wieder sprudelnde finanzielle Mittel. So zumindest die Hochrechnung. Bluten werden bis dahin die Bürger und Pendler, die auf das Auto angewiesen sind…

Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

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