Mitarbeiter des Roten Kreuzes wird mit einer Schreckschusswaffe bedroht

Mitarbeiter des Roten Kreuzes wird mit einer Schreckschusswaffe bedroht
Bild von Jan Trapp auf Pixabay

MARKTBREIT IM LANDKREIS KITZINGEN – Ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes war am Freitagabend zum Werben von Fördermitgliedern im Ortsbereich unterwegs. Hier bedrohte ein Anwohner den Mitarbeiter mit einer Schreckschusswaffe.

Beamte der Kitzinger Polizei nahmen den Anwohner kurz darauf fest und beschlagnahmten die Waffe. Die Polizei ermittelt und bittet dabei auch um Hinweise von Zeugen.

Dem Sachstand nach war der 21-jährige Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) gegen 18.00 Uhr in der Bachgasse unterwegs. Der 21-Jährige trug demnach die Uniform des BRK und warb an Haustüren um Fördermitglieder. Ein Anwohner der Bachgasse habe den 21-Jährigen hierbei zunächst geschubst und mit einer Schreckschusswaffe bedroht. Im weiteren Verlauf habe der Anwohner auch einen Schuss aus der Waffe abgegeben. Der 21-jährige afghanische Staatsangehörige blieb dem Sachstand nach unverletzt.

Hinzugerufene Einsatzkräfte der Kitzinger und der Ochsenfurter Polizei begaben sich umgehend in die Bachgasse, sicherten den Bereich und nahmen den Anwohner kurz darauf fest. Die Beamten beschlagnahmten hier auch die aufgefundene Pistole. Hierbei handelte es sich um eine Schreckschusswaffe.

Der Anwohner wurde zunächst zur Dienststelle gebracht. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann, ein deutscher Staatsangehöriger entlassen. Dieser muss sich nun u. a. wegen des Verdachts der Bedrohung, sowie der versuchten Körperverletzung in einem Strafverfahren verantworten.

Die Kitzinger Polizei ermittelt und bittet dabei auch um Hinweise aus der Bevölkerung:

Wer zur fraglichen Zeit auf die Situation aufmerksam wurde, möglicherweise Schussgeräusche wahrnahm oder sonst sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 09321/141-0 zu melden.

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