Feuerteufel verursacht in Schonungen nur geringen Sachschaden – doch der Brandstifter kommt in Untersuchungshaft

Feuerteufel verursacht in Schonungen nur geringen Sachschaden – doch der Brandstifter kommt in Untersuchungshaft
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

SCHONUNGEN IM LANDKREIS SCHWEINFURT – Durch einen Richter wurde ein Untersuchungshaftbefehl gegen einen 61-jährigen Deutschen erlassen, nachdem dieser mutmaßlich versuchte zwei Wohnhäuser in Brand zu setzen. Aufmerksame Zeugen geben entscheidenden Hinweis.

Am Sonntagmorgen, gegen 05:30 Uhr, konnte eine Anwohnerin der Bachstraße einen zunächst unbekannten Mann dabei beobachten, wie er an der Fassade eines Nachbaranwesens ein Feuer entfachte. Durch die 38-jährige Deutsche angesprochen, entfernte sich der Mann nach einem kurzen Gespräch.

Durch die alarmierte Polizei Schweinfurt wurde die versuchte Brandstiftung vor Ort aufgenommen. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme wurde bekannt, dass an einem weiteren Gebäude in der Krumme Gasse, in unmittelbarer Nähe, ebenfalls ein Feuer gelegt wurde. An beiden Objekten entstand nur geringer Sachschaden. Die Höhe des genauen Sachschadens ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen nach dem Tatverdächtigen ein. Noch während der laufenden Fahndung konnte der mutmaßliche Tatverdächte von der 38-jährigen Zeugin im Bereich einer Bank in der Hauptstraße gesehen werden. Hier wurde der Mann, ein 61-jähriger Deutscher durch Beamte der Polizei Schweinfurt vorläufig festgenommen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde der Tatverdächtige auf deren Weisung am Montag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Es wird darauf hingewiesen, dass bis zur rechtmäßigen Verurteilung die Unschuldsvermutung gilt.

Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

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