SPD-Kreistagsfraktion informiert sich im Mehrgenerationenhaus Bad Kissingen über die vielfältigen Angebote

SPD-Kreistagsfraktion informiert sich im Mehrgenerationenhaus Bad Kissingen über die vielfältigen Angebote
Bild: Holger Schmitt

BAD KISSINGEN – Über die vielfältigen Angebote und die aktuellen Herausforderungen des Mehrgenerationenhauses Bad Kissingen informierten sich die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des SPD-Kreisvorstands und der Bundestagsabgeordneten Sabine Dittmar.

Geschäftsführerin Karen Pohle stellte den Gästen, darunter der SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Schaub sowie die Kreisrät:innen Christina Scheit, Maren Schmitt und Jan Marberg, die Arbeit der Einrichtung vor.

„Mehrgenerationenhäuser sind wichtige Orte der Begegnung und des Miteinanders. Sie bringen Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkunft zusammen, wirken Einsamkeit entgegen und stärken das ehrenamtliche Engagement“, würdigte Sabine Dittmar die Bedeutung der Mehrgenerationenhäuser für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Mehrgenerationenhaus Bad Kissingen zeige mit seinen vielfältigen Angeboten eindrucksvoll, wie wertvoll diese Arbeit für unsere Gesellschaft ist.

Träger ist der Verein Generationen-Netz Landkreis Bad Kissingen e. V., dessen Geschäftsführerin Karen Pohle ist. Der Verein wurde bereits im Jahr 2001 gegründet und betreibt seit 2003 ein Generationenhaus.

Die Einrichtung bietet eine breite Palette an Begegnungs-, Bildungs- und Betreuungsangeboten für Menschen aller Altersgruppen. Dazu gehören unter anderem Seniorengymnastik, offene Begegnungstreffs, Krabbelgruppen und Sprachcafés. Auch die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte spielt eine wichtige Rolle. Ehrenamtliche Lernpat:innen unterstützen beispielsweise Kinder und Jugendliche beim Deutschlernen und bei den Hausaufgaben.

Darüber hinaus übernimmt das Generationen-Netz wichtige soziale Aufgaben im gesamten Landkreis. Dazu zählen die Familienbegleitung, die Organisation und Begleitung der Kindertagespflege mit Tagesmüttern und Tagesvätern sowie die Schulbegleitung von Kindern und Jugendlichen. Unterstützt wird die Arbeit von mehr als 45 Ehrenamtlichen, die sich in den unterschiedlichen Angeboten engagieren.

Das Mehrgenerationenhaus wird im Rahmen des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“ mit jährlich bis zu 40 000 Euro vom Bund gefördert. Hinzu kommen jeweils 5000 Euro von der Stadt Bad Kissingen und dem Landkreis Bad Kissingen. Das aktuelle Bundesprogramm läuft noch bis Ende 2028.

Sabine Dittmar, die in der SPD-Bundestagsfraktion als Berichterstatterin für die Mehrgenerationenhäuser zuständig ist, sicherte zu, sich weiterhin für eine verlässliche Anschlussförderung einzusetzen. „Die Einrichtungen brauchen langfristige Planungssicherheit, damit sie ihre wertvolle Arbeit auch über 2028 hinaus fortsetzen können“, erklärte die Abgeordnete.

Norbert Schaub hob insbesondere die Bedeutung der Familien- und Schulbegleitung hervor. „Das Generationen-Netz leistet mit seinen Angeboten einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Familien im gesamten Landkreis“, betonte der Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion. Gerade bei der Familienbegleitung und Schulbegleitung würden Aufgaben übernommen, die für viele Kinder, Jugendliche und Eltern eine große Hilfe sind.

Christina Scheit, die selbst Kurse in der Einrichtung anbietet, zeigte sich von der Vielfalt der Angebote überzeugt. „Das Generationen-Netz mit seinem Mehrgenerationenhaus ist eine Anlaufstelle für Menschen aller Altersgruppen.“ Besonders für Menschen mit Migrationsgeschichte biete es mit seinen Beratungs-, Sprach- und Begegnungsangeboten eine wichtige erste Orientierung und Unterstützung. „Diese Verbindung von sozialer Beratung, Betreuung und gelebtem Miteinander macht die Einrichtung zu etwas Besonderem im Landkreis Bad Kissingen“, machte die Kreisrätin klar.

Zum Abschluss bedankten sich die SPD-Vertreter bei Geschäftsführerin Karen Pohle und ihrem Team für die Einblicke in die Arbeit und das große Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden.

Auf dem Foto von links: SPD-Kreisrätin Maren Schmitt, SPD-Fraktionsvorsitzender Norbert Schaub, die Geschäftsführerin des Generationen-Netzes Karen Pohle, Bundestagsabgeordnete und Kreisrätin Sabine Dittmar sowie die SPD-Kreisräte Christina Scheit und Jan Marberg.
Bild: Holger Schmitt

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