MARKTHEIDENFELD – „So bunt wie das Leben“ lautet das Motto des diesjährigen Welthospiztags. Die Mitglieder des Hospizvereins Main-Spessart nahmen den Leitspruch Anfang Oktober wörtlich und verteilten an ihrem Informationsstand auf dem Marktplatz von Marktheidenfeld bunte Helium-Luftballons.
Interessierte konnten die farbigen Ballons, an denen eine Karte mit Informationen über den Hospizverein baumelte, bei windigem Wetter in den Himmel von Marktheidenfeld aufsteigen lassen.
„Wir möchten heute über unsere ehrenamtliche Hospizarbeit informieren“, unterstrich Heribert Zeller vom Hospizverein gegenüber Marktheidenfelds Erstem Bürgermeister Thomas Stamm. „Viele wissen wenig oder gar nichts über die ehrenamtliche Arbeit der Hospizbegleiter und -begleiterinnen“, so Zeller.
Entsprechend freue er sich, auf dem Marktplatz von Marktheidenfeld in zahlreichen Gesprächen über die Hospizarbeit zu informieren. Neben der Basisarbeit der Sterbebegleitung kümmert sich der Hospizverein Main-Spessart mit vielen Angeboten um die Trauerarbeit von Hinterbliebenen, hilft bei der Erstellung von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht und bietet Einrichtungen und Schulen Vorträge und Seminare an.
„Es ist toll, dass es Leute gibt, die kranke Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten“, betonte Thomas Stamm bei seinem Besuch am Infostand. Es sei wichtig, das Thema Sterben und Tod aus der Tabuzone zu holen.
Wie andere Menschen ließ auch das Stadtoberhaupt einen Ballon in die Luft steigen, um den Finder oder die Finderin über die Arbeit des Hospizvereins zu informieren.
Auf dem Bild: Erster Bürgermeister Thomas Stamm (links) unterstützte den Hospizverein Main-Spessart um Heribert Zeller (Dritter von links) auf dem Marktplatz von Marktheidenfeld.
Foto: Johanna Ebersbach

