Stadt Würzburg saniert nach und nach schulische WC-Anlagen für 23,16 Millionen Euro

Stadt Würzburg saniert nach und nach schulische WC-Anlagen für 23,16 Millionen Euro

WÜRZBURG – Sukzessive werden die WC-Anlagen an Schulen in städtischer Aufwandsträgerschaft saniert. Ziel ist, an jeder Schule zunächst zumindest jeweils eine WC-Anlage für Schülerinnen und eine für Schüler zu sanieren, ebenso an jedem Schulstandort eine barrierefreie WC-Anlage zur Verfügung zu stellen.

In den Jahren 2019 bis 2026 wurden bereits 7,7, Millionen Euro verbaut. Von den insgesamt 339 schulischen WC-Anlagen sind aktuell 137 saniert, 202 sind noch offen. Kurzfristig sollen für dringliche Sanierungen 7,7 Mio. Euro investiert werden, mittel- bis langfristig beträgt der Finanzierungsbedarf 7,38 und 8,09 Mio. Euro. Insgesamt möchte die Stadt Würzburg die Summe von 23,16 Millionen Euro in die Sanierung schulischer WC-Anlagen investieren. Die Maßnahmen werden eng mit den Schulen abgestimmt.

Was und wie wird saniert?

Der Begriff WC-Anlage umfasst den Vorraum mit den Waschbecken sowie den eigentlichen WC-Raum, in dem zwischen 2 bis 15 WC-Becken installiert werden, je nach Größe der WC-Anlage und Schule. Die Schüler erhalten zusätzlich Urinale. Die Sanierungsmaßnahmen umfassen die Erneuerung der Abwasserleitungen und der Steigstränge, Erneuerung der Wasserleitungen, Sanierung und Austausch von Materialien (WC-Schüsseln, Urinale, Waschbecken), Sanierung Heizung, Lüftung und Fliesen (i.d.R. Fliesen an den Wänden bis 2m Höhe und Fußboden), Elektroarbeiten (neue Beleuchtung), Maler/Trockenbau (z.B. neue, abgehängte Decken) und WC-Trennwände. Die Kosten für die Sanierung einer WC-Anlage belaufen sich zwischen 50.000 und 150.000 Euro. Im Schnitt kostet die Sanierung einer WC-Anlage ca. 66.000 Euro.

In Bayern gibt es keine gesetzlich festgelegte, feste Zahl von Toiletten pro Schüler. Weder die Bayerische Schulbauverordnung (SchulbauV) noch das bayerische Schulrecht enthalten hierzu konkrete Vorgaben. Die Kommunen als Sachaufwandsträger tragen die Verantwortung und orientieren sich an bewährten Empfehlungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (Sichere Schule) und der Kultusministerkonferenz.

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