Kolping-Landeswallfahrt nach Freising: Mehr als 50 Teilnehmer des Diözesanverbands Würzburg waren „unterwegs mit leichtem Gepäck“

Kolping-Landeswallfahrt nach Freising: Mehr als 50 Teilnehmer des Diözesanverbands Würzburg waren „unterwegs mit leichtem Gepäck“

WÜRZBURG / FREISING – An der diesjährigen bayerischen Landeswallfahrt von Samstag, 3., bis Sonntag, 4. Oktober, nach Freising haben aus dem Diözesanverband Würzburg mehr als 50 Kolpinggeschwister teilgenommen.

Die Wallfahrt stand unter dem Motto „Unterwegs mit leichtem Gepäck“, heißt es in einer Pressemitteilung. Diözesanpräses Diakon Jens Johanni und Maria Adams, Geistliche Leiterin von Kolping Deutschland, begleiteten die Gruppe. Während der Anfahrt im Bus stimmten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Gebet und Gesang auf die gemeinsamen Tage ein.

Kolpinggemeinschaften aus den sieben bayerischen (Erz-)Diözesen trafen in Freising aufeinander. Mit zum Programm gehörten eine Begrüßung auf dem Marienplatz, ein Bannerzug auf den Domberg mit mehr als 150 Bannern sowie eine Besichtigung der Bavaria Filmstadt. Als ein Höhepunkt der Wallfahrt gilt der Festgottesdienst im Freisinger Dom mit Kardinal Reinhard Marx.

Dort feierten rund 1500 Kolpinggeschwister gemeinsam. Im Zentrum der Messe stand das Motto der Wallfahrt. Kardinal Marx griff es in seiner Predigt an mehreren Stellen auf: „Wir nehmen alle viel zu viel Gepäck mit im Leben. Was brauche ich wirklich? Eine Gemeinschaft, Helfer, ein Ziel und ein Herz, das offen ist.“ Kardinal Marx erinnerte zugleich daran, dass es im Leben nicht darum gehe, Besitz festzuhalten, sondern für andere Menschen zum Segen zu werden. Adolph Kolping habe das vorgelebt und immer wieder dazu ermutigt, Ballast abzuwerfen.

Auf den Bildern:

© Martina Schlereth | Kolpinggeschwister aus den sieben bayerischen (Erz-)Diözesen am Marienplatz in Freising.

© Thomas Bernard | Großer Bannerzug zum Domberg mit Kolpinggeschwistern aus allen sieben bayerischen (Erz-)Diözesen.

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