IPM Industrieprodukte Meißner GmbH realisiert Großprojekt für Schweinfurter Wälzlagerhersteller

IPM Industrieprodukte Meißner GmbH realisiert Großprojekt für Schweinfurter Wälzlagerhersteller
Foto: Manfred Spörl

DONNERSDORF IM LANDKREIS SCHWEINFURT – Die Optimierung zweier Fertigungsstraßen für Lagerringe durch den Donnersdorfer Fördertechnik-Spezialisten IPM Industrieprodukte Meißner GmbH steht kurz vor dem Abschluss.

Der Automatisierungsgrad industrieller Anlagen und deren Effizienz sind heute entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Um seine Produktion von Lagerringen zu optimieren und dadurch Kosten einzusparen, entschied sich der Wälzlagerhersteller SKF, in einem seiner Schweinfurter Werke neue Fertigungsstraßen konzipieren zu lassen. Den Zuschlag hierfür erhielt das Donnersdorfer Unternehmen IPM Industrieprodukte Meißner GmbH.

„Alles aus einer Hand“

Der Auftrag fällt unter die Rubrik „alles aus einer Hand“ und gliedert sich in mehrere Bausteine: zunächst Beratungsleistungen bis zur Erstellung des Angebots, nach der Bestellung die Konstruktion der gesamten Anlage mittels CAD, die Fertigung der Komponenten und schließlich Lieferung und Montage am Bestimmungsort.

Die Anfrage erhielt Meißner im Mai 2025, die Beauftragung im Oktober 2025. Im Juni 2026 erfolgte die erste Teillieferung. Aktuell steht das Gesamtprojekt vor der Inbetriebnahme.

„Zwei neue Förderanlagen von IPM verketten bei SKF in Schweinfurt mehrere Produktionsschritte und optimieren die Fertigung von Lagerringen. IPM verantwortet das Projekt komplett, von der Beratung und Konstruktion über die Fertigung bis zur Montage und Inbetriebnahme“, erklärt Stefan Meißner, gemeinsam mit seinem Bruder Andreas Geschäftsführer des Donnersdorfer Betriebs.

Die Anlagen bestehen aus Aluminiumfördertechnik mit Kunststoffketten, staufähigen Pufferspeichersystemen und beweglichen pneumatischen Zylindern. Jede Anlage wird in einem Bereich von ca. 100 qm aufgestellt. Es kommt Fördertechnik mit einer Nutzbreite von 100 mm zum Einsatz, um Produkte im Durchmesserbereich von 60 bis 180 mm zu transportieren. Die Gewichte bewegen sich dabei im Bereich von 0,1 bis 2,0 kg. Mit den pneumatischen Zylindern werden die Produkte vereinzelt, gestoppt oder auch auf die richtigen Spuren geleitet. Berücksichtigt wurden auch die leichte Reinigung und einfache Wartungs- und Reparaturmöglichkeit.

Große Zufriedenheit bei Auftraggeber wie -nehmer

Für SKF hat IPM bereits etliche Aufträge abgewickelt, man kennt sich gut. SKF-Projektleiter Thomas Geßner lobt den bisherigen reibungslosen Ablauf.

Auch Stefan Meißner ist hochzufrieden: „Regionale Projekte sind für uns immer erstrebenswert, da wir vor der Haustür sind und so unsere Stärken hinsichtlich Kompetenz, Reaktionszeit und individueller Abstimmung besonders gut einbringen können“, sagt er und ergänzt: „Das Projekt war technisch anspruchsvoll, weil wir unterschiedliche Bearbeitungsprozesse zuverlässig miteinander verbinden mussten. Genau solche Aufgaben sind unsere Stärke. Wir entwickeln keine Fördertechnik von der Stange, sondern Lösungen, die exakt auf den jeweiligen Produktionsprozess abgestimmt sind.“

Insgesamt waren etwa zehn IPM-Mitarbeiter – Projektierer, Konstrukteure und Monteure – in das „Alles aus einer Hand“-Projekt involviert.

Breites Produktspektrum mit Alleinstellungsmerkmal

Mit seinem breiten Produktspektrum – individuell angepasste Fördertechnik und Automatisierung, hohe Flexibilität und insbesondere die Förderanlagen aus Edelstahl oder Aluminium liefern zu können – besitzt Meißner zumindest in der Region ein Alleinstellungsmerkmal.

Das vor dem Abschluss stehende Projekt bei SKF ist übrigens längst nicht das größte, das IPM bisher abgewickelt hat. Dieser Titel liegt bei einer Anlage zum Transport von gezuckerten Gummibärchen in Edelstahlbehältern.

Auf dem Bild: IPM-Geschäftsführer Stefan Meißner in seiner Fertigungshalle;
Foto: Manfred Spörl

IPM Industrieprodukte Meißner GmbH
Am Rödertor 22
97499 Donnersdorf
Tel: 09528 950058-3
Internet: www.ipm-gmbh.eu

Kurzporträt IPM Industrieprodukte Meißner GmbH, Donnersdorf

Die IPM Industrieprodukte Meißner GmbH wurde im Jahr 1997 vom Maschinenbautechniker Winfried Meißner in Donnersdorf im Landkreis Schweinfurt gegründet. Seit 2008 befindet sich der auf Fördertechnik spezialisierte Betrieb mit aktuell 20 kompetenten Mitarbeitern am heutigen Standort. Geschäftsführer sind Stefan und Andreas Meißner, sie sind die Söhne des Unternehmensgründers.

IPM entwickelt, konstruiert und fertigt kundenindividuelle Fördertechnik für anspruchsvolle industrielle Prozesse. Das breite Portfolio umfasst Automatisierungslösungen aus Edelstahl und Aluminium, wie bspw. Kettenförderer, Gurtförder- und Messerkantenbänder, Rollenbahnen, Spiralförderer, Drehtische, Speichersysteme sowie Sonderlösungen inklusive Steuerungstechnik.

Das Leistungsspektrum reicht von der technischen Beratung und Planung über Konstruktion und Fertigung bis zur Montage und Wartung der Anlagen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Lösungen, die gezielt an bestehende Produktionsprozesse und individuelle Anforderungen der Kunden angepasst werden.

IPM realisiert Projekte unter anderem für die Intralogistik sowie die Automobil-, Verpackungs-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Pharma- und Medizintechnik und die Kosmetikindustrie.

Mit fast drei Jahrzehnten Branchenerfahrung hat sich das Donnersdorfer Familienunternehmen als Anbieter individueller Fördertechnik am Markt etabliert. IPM steht zudem für ehrgeizige Ziele und Vorhaben. So ist in naher Zukunft ein weiterer Anbau auf dem eigenen Firmengelände geplant. Zum Selbstanspruch des Betriebs gehören dabei ein hohes Maß an Flexibilität, Lösungsorientierung und Unabhängigkeit. Der Betrieb ist nach DIN ISO 9001 zertifiziert.

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