WÜRZBURG – Ab Montag, 5. Oktober, wird der Rathaus-Eingangsbereich vor der Behr-Halle grundlegend saniert. Hierzu erfolgt eine Sperrung des Zugangs bis voraussichtlich Mitte Januar 2027.
Die Sanierungsmaßnahme wurde notwendig, da der am Boden verlegte rote Sandstein durch Witterungseinflüsse wie Nässe, Salze und Schmutz stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und stellenweise gravierende Unebenheiten aufwies.
Im Zuge dieser Sanierung wird der geschädigte, rote Sandsteinbelag getauscht und eventuelle, darunter liegende Versorgungsleitungen erneuert. Als Unterbau wird ein Bodentausch durchgeführt und darauf schließlich neue, rote Sandsteinplatten verlegt. In diesem Zusammenhang wird auch die Beleuchtungssituation verbessert, so dass der Eingang zum Rathaus ein gut beleuchteter, heller Bereich wird.
„Insgesamt also eine Maßnahme, die Sicherheit und Barrierefreiheit für Bürgerinnen und Bürger, aber auch Mitarbeitende und Gäste erhöht und ein Willkommenszeichen setzt“, begrüßt Oberbürgermeister Martin Heilig die Sanierung.
Während der gesamten Baumaßnahme ist der Zutritt ins Rathaus vom Vierröhrenbrunnen kommend nicht möglich. Besucher werden gebeten, entweder durch die Langgasse in den Rathaus-Innenhof zu gelangen und den dortigen barrierefreien Eingang zu nutzen oder den Seiteneingang über die Karmelitenstraße (Treppe Georgsstiege) zu nehmen.
Der Gedenkraum 16. März mit dem Modell der 1945 fast vollständig zerstörten Stadt bleibt zugänglich. Das Abstellen von Fahrrädern in diesem Bereich ist im vorgenannten Zeitraum jedoch nicht möglich.
Auf dem Bild: Der sanierungsbedürftige rote Sandsteinboden im Rathaus-Eingangsbereich vor der Behr-Halle
Foto: Petra Steinbach

