Jahresrechnung 2025: Schonungen steht finanziell solide da, Großgemeinde investiert weiter kräftig in Infrastruktur und Daseinsvorsorge

Jahresrechnung 2025: Schonungen steht finanziell solide da, Großgemeinde investiert weiter kräftig in Infrastruktur und Daseinsvorsorge
Foto: Maximilian End

SCHONUNGEN – Die Jahresrechnung 2025 der Großgemeinde Schonungen unterstreicht die solide finanzielle Entwicklung der vergangenen Jahre. Der Gesamthaushalt belief sich im vergangenen Jahr auf exakt 25.302.814,41 Euro und bewegt sich damit auf einem Niveau, das dem einer Kleinstadt entspricht.

Hinter dieser beachtlichen Summe stehen zahlreiche Investitionen, Baumaßnahmen und Projekte, mit denen die Großgemeinde Schonungen und ihre Ortsteile kontinuierlich weiterentwickelt werden.

„25 Millionen Euro Haushaltsvolumen zeigen eindrucksvoll, welche Aufgaben eine Großgemeinde wie Schonungen heute zu bewältigen hat. Wir investieren massiv in unsere Infrastruktur und gleichzeitig gelingt es uns, unsere finanzielle Stabilität zu bewahren“, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann.

Besonders bemerkenswert ist dabei die Entwicklung der Verschuldung. Zum 31. Dezember 2025 lag der Schuldenstand der Großgemeinde bei rund 3,2 Millionen Euro und damit unter dem bayerischen Durchschnitt. Gleichzeitig verfügt Schonungen über Rücklagen von rund 6 Millionen Euro. Die Gemeinde steht damit trotz umfangreicher Investitionen finanziell auf einer soliden Grundlage.

Investitionen auf Rekordniveau – ohne neue Kredite

Die Entwicklung ist umso bemerkenswerter, weil Schonungen in den vergangenen Jahren erhebliche Summen in die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde investiert hat. Kanalsanierungen und Ausbau der Infrastruktur, Breitbandversorgung, Straßenbau, Bürger- und Feuerwehrhäuser, Investitionen in den Fuhrpark der Feuerwehren sowie die Modernisierung kommunaler Liegenschaften standen ebenso auf der Agenda wie größere Einzelprojekte.

Zu den größten Vorhaben zählt der Neubau der Grundschule, in den rund 15 Millionen Euro investiert wurden. Auch das Rathaus wurde an der Fassade umfassend modernisiert.

„Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel Geld in die Hand genommen und gleichzeitig konsequent darauf geachtet, dass die Verschuldung nicht aus dem Ruder läuft. Das war kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis von politischen Entscheidungen, Haushaltsdisziplin und einer langfristig angelegten Konsolidierungsstrategie“, betont Rottmann, der die Großgemeinde in Zeiten der Altlastkatastrophe übernahm.

Tatsächlich wurden in den vergangenen mehr als zehn Jahren keine neuen Kredite aufgenommen. Trotz der enormen Investitionstätigkeit konnte der Schuldenstand sukzessive reduziert werden. Möglich wurde dies durch eine konsequente Haushaltskonsolidierung, aber auch durch eine hohe Förderquote bei zahlreichen Projekten.

Fördermittel als wichtiger Baustein

Bürgermeister Stefan Rottmann verweist dabei insbesondere auf die zahlreichen Förderprogramme, die die Gemeinde in den vergangenen Jahren nutzen konnte. Gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Verwaltung sei es gelungen, erhebliche Zuschüsse und Förderungen für wichtige Projekte nach Schonungen zu holen.

„Wir haben bei vielen Projekten sehr erfolgreich Fördermittel eingeworben. Jeder Euro Zuschuss entlastet unseren eigenen Haushalt und schafft zusätzlichen Spielraum für weitere Investitionen. Das war und ist ein wichtiger Bestandteil unserer Finanzstrategie“, so der Bürgermeister.

Die Kombination aus hohen Investitionen, konsequenter Haushaltskonsolidierung und einer kontinuierlichen Reduzierung der Verschuldung habe dazu beigetragen, dass Schonungen heute finanziell solide dastehe.

„Wir haben mutige Entscheidungen getroffen, Prioritäten gesetzt und auch schwierige Phasen gemeinsam durchgestanden. Entscheidend war immer, dass wir nicht kurzfristig gedacht haben, sondern die Entwicklung unserer Gemeinde über Jahre und Jahrzehnte im Blick hatten“, erklärt Rottmann.

Finanzielle Stabilität als Auftrag für die Zukunft

Die positive Entwicklung sei allerdings kein Anlass, sich zurückzulehnen. Im Gegenteil: Auch in den kommenden Jahren stehen für die Großgemeinde zahlreiche große Aufgaben an. Dazu gehören unter anderem der Neubau des Bauhofs, die Sanierung der Schwimm- und Turnhalle beziehungsweise entsprechende Neubau- und Sanierungsmaßnahmen, weitere Investitionen in die Feuerwehrhäuser sowie zahlreiche Projekte in den Bereichen Straßen, Kanalisation, Infrastruktur und Daseinsvorsorge.

„Unsere finanzielle Ausgangslage ist heute gut – aber die Herausforderungen bleiben gewaltig. Gerade deshalb müssen wir sehr genau darauf achten, unsere Spielräume zu erhalten. Wir wollen auch künftig investieren können, ohne die kommenden Generationen mit unnötigen Schulden zu belasten“, macht der Bürgermeister deutlich. Zudem verfüge Schonungen über großes Grundvermögen – weitläufige Wälder und Äcker und Liegenschaften, die es zu bewahren gilt.
Die Jahresrechnung 2025 sei deshalb nicht nur eine Momentaufnahme, sondern auch ein Beleg für die Entwicklung der vergangenen Jahre. Schonungen habe sich trotz seiner Größe und der vielen Ortsteile eine stabile finanzielle Grundlage erarbeitet.

„Wir wollen, dass Schonungen auch in Zukunft handlungsfähig bleibt. Eine gesunde Gemeinde ist eine Gemeinde, die investieren kann, wenn Investitionen notwendig sind, die Förderchancen nutzt und gleichzeitig ihre finanziellen Möglichkeiten im Blick behält. Genau diesen Weg wollen wir weitergehen“, so Rottmann abschließend.
Mit einem Gesamthaushalt von mehr als 25 Millionen Euro, rund 6 Millionen Euro Rücklagen und einem Schuldenstand von rund 3,2 Millionen Euro verfügt die Großgemeinde damit über eine solide Ausgangsbasis. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie sich diese Stabilität angesichts weiterer großer Investitionsvorhaben bewahren und für die weitere Entwicklung Schonungens nutzen lässt.

Foto: Maximilian End

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