MARKTHEIDENFELD – Entdecken, was in der Region steckt: Unter diesem Motto verwandelte sich die Main-Spessart-Halle in Marktheidenfeld Ende September in einen Marktplatz der Möglichkeiten.
Bei der vierten Auflage der Berufsmesse „Jobs mit Zukunft“ erkundeten zahlreiche Jugendliche ihre beruflichen Perspektiven direkt vor der eigenen Haustür.
Insgesamt 28 Aussteller – von Marktheidenfelder Betrieben bis hin zu regionalen Hochschulen und Universitäten – präsentierten den Schülerinnen und Schülern der Mittelschule, der Realschule, des Balthasar-Neumann-Gymnasiums sowie der FOS/BOS die Vielfalt an Ausbildungswegen und (dualen) Studiengängen.
Die beteiligten Unternehmen setzten bewusst auf Aktionen zum Mitmachen: An den Ständen konnten die Jugendlichen modernste Robotik aus nächster Nähe erleben, an Werkbänken mit Hammer und Bohrer handwerkliches Geschick beweisen oder schwere städtische Bautechnik – vom Winterdienstfahrzeug bis zum Profi-Mähgerät – im Detail unter die Lupe nehmen. Dieser praxisnahe Ansatz sorgte für Begeisterung und machte die Unterschiede bei den Berufsbildern greifbar.
„Die Berufsmesse ist ein unverzichtbares Bindeglied zwischen unseren Schulen und der heimischen Wirtschaft“, betont Organisatorin Johanna Ebersbach von der Wirtschaftsförderung der Stadt Marktheidenfeld. „Hier entstehen erste persönliche Kontakte auf Augenhöhe. Das eröffnet den Jugendlichen konkrete Perspektiven direkt vor Ort in der Region und stärkt nachhaltig unseren Wirtschaftsstandort“, so Ebersbach.
Dank eines digitalen Jobmatchings der Agentur wild.job msp fanden Jugendliche und Unternehmen auf der Messe noch leichter zueinander. Persönliche Berufsvorschläge dienten als ideale Orientierung, um direkt und gezielt auf die Stände zuzugehen – ein Konzept, das bei der Zielgruppe erneut hervorragend ankam. Für 2027 ist eine Fortführung der Messe „Jobs mit Zukunft“ geplant.
Auf dem Bild: Praxisnah und zukunftsorientiert: Bei der vierten Auflage von „Jobs mit Zukunft“ in der Main-Spessart-Halle informierten sich viele Jugendliche über berufliche Perspektiven in der Region.
Foto: Johanna Ebersbach

