SCHWEINFURT – Dr. med. Lena Kamski übernimmt ab Oktober 2026 die Leitung der Klinik für Spezielle Schmerztherapie. Sie folgt auf Dr. med. Jutta Albrecht, die die Klinik vor 21 Jahren aufgebaut, über viele Jahre mit großem Engagement geleitet und geprägt hat und Ende September in den Ruhestand wechselte.
Die 42-jährige Fachärztin für Neurologie ist dem Leopoldina-Krankenhaus seit mehr als zehn Jahren eng verbunden. Nach ihrem Studium an der Medizinischen Universität Innsbruck in Österreich promovierte sie an der Universitätsmedizin Göttingen. Ihre Weiterbildung begann sie am Klinikum Kempten im Allgäu. 2014 kam sie erstmals als Assistenzärztin in die Akutneurologie des Leopoldina-Krankenhauses. Es folgten weitere Stationen am Universitätsklinikum Würzburg und am Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt. Während dieser Zeit war sie bereits mit der stationären multimodalen Schmerzkomplexbehandlung befasst und wirkte am Aufbau eines Zentrums für interdisziplinäre Schmerzmedizin mit. 2022 kehrte sie als Oberärztin an das Leopoldina-Krankenhaus zurück. Dort verantwortete sie unter anderem den Wiederaufbau der interdisziplinären Parkinson-Komplexbehandlung. Seit April 2025 ist sie in der Klinik für Spezielle Schmerztherapie tätig.
Sie ist ausgewiesene Kopfschmerzexpertin der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, DMKG, und verfügt unter anderem über die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin. Die Förderung des ärztlichen Nachwuchses ist ihr ein großes Anliegen. Als Mitglied im Neurologinnennetzwerk und im dortigen Mentorinnenprogramm engagiert sie sich aktiv für junge Kolleginnen.
„Mit Frau Dr. Kamski übernimmt eine erfahrene Neurologin die Leitung der Klinik für Spezielle Schmerztherapie, die unser Haus und unsere Versorgungsstrukturen seit vielen Jahren kennt. Ihre breite klinische Qualifikation und ihr Schwerpunkt in der multimodalen Schmerztherapie sind Garanten für eine optimale Versorgung unserer Patientinnen und Patienten“, sagt Geschäftsführer Jürgen Winter.
Dr. Kamski sagt: „Mir ist es wichtig, die bisherige qualitativ hochwertige, patientenorientierte Versorgung in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen fortzuführen. Besonders freue ich mich darauf, interdisziplinäre Behandlungspfade gemeinsam mit meinen sehr erfahrenen Teamkolleginnen und -kollegen konzeptionell weiterzuentwickeln.“
Privat ist sie gerne aktiv und sportlich mit ihrem Ehemann und den beiden Kindern in der Natur unterwegs, bevorzugt in den Bergen.
Foto: Indre Leikert

