Regionalbudget des Schweinfurter Oberlandes macht’s möglich: Vier neue Tischtennisplatten für die DJK Mainberg, die im Pfarrheim zuhause ist

Regionalbudget des Schweinfurter Oberlandes macht’s möglich: Vier neue Tischtennisplatten für die DJK Mainberg, die im Pfarrheim zuhause ist
Foto Maximilian Stark

MAINBERG – Lange war nicht klar, ob und wie der Tischtennisspielbetrieb bei der DJK Mainberg überhaupt weitergeführt werden kann. Heute sieht die Situation ganz anders aus: Im Pfarrheim hat die Tischtennisabteilung ein neues „Trainingslager“ gefunden.

Und dank einer Förderung aus dem Regionalbudget des Schweinfurter Oberlandes stehen inzwischen gleich vier neue Tischtennisplatten zur Verfügung.

Was zunächst nach einer pragmatischen Lösung für ein örtliches Vereinsproblem aussah, hat sich mittlerweile zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Der Tischtennissport erlebt bei der DJK Mainberg einen regelrechten Boom. Vor allem Kinder und Jugendliche haben die Sportart für sich entdeckt. Das neue Trainingsangebot wird intensiv genutzt und sorgt für frischen Schwung im Vereinsleben.

Einen wesentlichen Anteil an dieser positiven Entwicklung haben Ralf Friedrich, Thomas Fleischmann und Christian May. Sie engagieren sich mit großem persönlichem Einsatz für den Tischtennissport und insbesondere für die Nachwuchsarbeit. Gleichzeitig haben sie mit einer erfolgreichen Bewerbung dafür gesorgt, dass die DJK Mainberg von den Fördermöglichkeiten des Regionalbudgets profitieren konnte.

„Genau solche Projekte zeigen, welchen Mehrwert unsere interkommunale Zusammenarbeit für die Menschen vor Ort haben kann“, betont Bürgermeister Stefan Rottmann, Vorsitzender des Schweinfurter Oberlandes. „Hier wurde aus einer konkreten Herausforderung eine tolle Chance. Mit vergleichsweise überschaubaren Fördermitteln konnte eine nachhaltige Investition in den Vereinssport, in die Jugendarbeit und damit auch in das gesellschaftliche Miteinander ermöglicht werden.“

Das Regionalbudget ist dabei ein besonderes Förderinstrument des Schweinfurter Oberlandes. Es eröffnet Vereinen, Initiativen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, auch kleinere, individuelle und originelle Projekte umzusetzen, für die andere Förderprogramme oftmals zu aufwendig oder gar nicht geeignet wären.

„Die Stärke des Regionalbudgets liegt gerade darin, dass es nah an den Menschen ist“, so Rottmann. „Wir fördern keine Projekte von der Stange, sondern gute Ideen, die aus unserer Region kommen und unsere Orte unmittelbar bereichern. Das kann ein Sportprojekt sein, eine Maßnahme für Kinder und Jugendliche, ein Beitrag zum Vereinsleben oder eine kreative Idee für das gesellschaftliche Zusammenleben.“

Das Beispiel der DJK Mainberg macht deutlich, wie unmittelbar die Förderung wirken kann: Aus vier neuen Tischtennisplatten sind nicht nur bessere Trainingsmöglichkeiten entstanden. Sie schaffen Raum für Begegnung, Bewegung und Gemeinschaft und tragen dazu bei, Kinder und Jugendliche dauerhaft für den Sport zu begeistern.

Für Rottmann ist dies zugleich ein Beleg für die erfolgreiche Zusammenarbeit der Kommunen im Schweinfurter Oberland. „Unser Regionalbudget ist ein gutes Beispiel dafür, was wir gemeinsam erreichen können. Jede einzelne Kommune ist wichtig, aber gemeinsam können wir Fördermöglichkeiten schaffen und Projekte unterstützen, die den gesamten ländlichen Raum stärken.“

Von diesem attraktiven Förderinstrument profitieren exklusiv die Mitgliedskommunen des Schweinfurter Oberlandes: Stadtlauringen, Schonungen, Maßbach, Thundorf, Rannungen und Üchtelhausen. Die interkommunale Zusammenarbeit ermöglicht es, Fördermittel gezielt für kleinere und größere Ideen einzusetzen und damit die Lebensqualität in den Mitgliedsgemeinden nachhaltig zu stärken.

Die Entwicklung bei der DJK Mainberg zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn engagierte Menschen, Vereine und Kommunen an einem Strang ziehen. Aus der Frage, ob der Tischtennissport überhaupt weitergehen kann, ist ein lebendiger Trainingsbetrieb mit vielen begeisterten Kindern und Jugendlichen geworden.

„Mein besonderer Dank gilt Ralf Friedrich, Thomas Fleischmann und Christian May für ihre vorbildliche Jugendarbeit und ihr Engagement für den Verein. Sie haben gezeigt, dass gute Ideen und ehrenamtlicher Einsatz einen echten Unterschied machen können. Genau dafür wurde das Regionalbudget geschaffen“, sagt Stefan Rottmann.

Die vier neuen Tischtennisplatten stehen damit sinnbildlich für das, was das Schweinfurter Oberland mit seiner Zusammenarbeit erreichen möchte: gute Ideen aus der Region unterstützen, ehrenamtliches Engagement stärken und gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Gemeinden auch für die junge Generation attraktiv und lebenswert bleiben.

Das Foto zeigt von links Bürgermeister und Vorsitzender der ILE-Region Schweinfurter Oberland, Stefan Rottmann, Thomas Fleischmann, Christian May und Ralf Friedrich von der DJK Mainberg.
Foto Maximilian Stark

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