Wer hat die Männer gesehen? Angebliche Schädlingsbekämpfer versprühen eine unbekannte Flüssigkeit und kassieren ab

Wer hat die Männer gesehen? Angebliche Schädlingsbekämpfer versprühen eine unbekannte Flüssigkeit und kassieren ab
Bild von Max auf Pixabay

OBERTHULBA IM LANDKREIS BAD KISSINGEN – Ein 60-Jähriger wurde Opfer mutmaßlicher Betrüger. Die Polizei Hammelburg sucht nun nach Zeugen, welche die angeblichen Schädlingsbekämpfer gesehen haben.

Ein 60 Jahre alter Deutscher suchte über das Internet eine Schädlingsbekämpfungsfirma aus dem Raum Bad Kissingen. Die im Suchergebnis erstgenannte Firma kontaktierte der Mann und vereinbarte einen Termin. Zu diesem kamen zwei bislang unbekannte Täter. Diese versprühten, an der durch Wanzen befallenen Gartenmauer, eine unbekannte Flüssigkeit und kassierten im Anschluss via Kreditkartenzahlung einen Betrag von über 400 Euro.

Da sich der Schädlingsbefall auch am Tag danach nicht verbessert hatte, versuchte der Hauseigentümer die Firma erneut zu kontaktieren. Ihm wurde versichert, dass der Chef sich melden würde. Dies geschah jedoch nicht. Die Webseite der Firma existiert seitdem nicht mehr.

Die Polizei Hammelburg ist nun auf der Suche nach Zeugen, die einen silberfarbenen Kombi oder zwei verdächtige Personen im Bereich der Straße „Tiefer Graben“ gesehen haben.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Hammelburg unter Tel. 09732/906-0 entgegen.

Verkehrskontrollen der Polizei im Bereich Main-Rhön – Mehrere Verstöße festgestellt

MAIN-RHÖN. Die Beamten und Beamtinnen der Polizeidienststellen im Bereich Main-Rhön haben im Verlauf der vergangenen Tage unzählige Verkehrskontrollen durchgeführt. Die Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer verhielt sich ordnungsgemäß. Einige mussten jedoch beanstandet werden.

Kontrollen der Polizei Bad Brückenau

Gleich zwei E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen fielen den Beamten in Bad Brückenau auf. Gegen 17:00 Uhr am Montag wurde ein 28-jähriger Deutscher im Robert-Katzer-Weg einer Kontrolle unterzogen, da er mit seinem E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen unterwegs war. Im Zuge der Kontrolle konnten auch drogentypische Ausfallerscheinungen bei dem jungen Mann festgestellt werden. Ein freiwilliger Drogenvortest bestätigte den Verdacht und verlief positiv auf THC. Eine Blutentnahme wurde angeordnet.

Zwar nicht berauscht, dafür ohne Führerschein war ein 16-Jähriger gegen 21:55 Uhr in der Ancenis-Straße mit seinem Leichtkraftrad unterwegs. Im Zuge einer Geschwindigkeitsmessung sollte der Fahrer angehalten werden. Er missachtete jedoch das Anhaltezeichen und fuhr weiter über die Kissinger Straße, bis er sein Fahrzeug auf einem Firmengelände zurückließ und zu Fuß flüchtete. Im Verlauf der daraufhin durchgeführten Fahndung konnte der 16 Jahre alte Deutsche im Stadtgebiet angetroffen werden. Da er die Fahrereigenschaft abstritt, wurde sein Leichtkraftrad sichergestellt. An diesem war ein Versicherungskennzeichen angebracht, welches nicht für dieses Fahrzeug ausgegeben war. Der junge Mann muss sich nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, einem Verstoß nach dem Pflichtversicherungsgesetzt sowie der Fahrzeugzulassungsverordnung verantworten.

Kontrolle der Polizei Bad Neustadt / Saale

In der Straße „Am Weichselrain“ wurde ein 49-jähriger Deutscher mit seinem Pkw einer Kontrolle unterzogen. Den Beamten der Polizei Bad Neustadt war bereits zuvor aufgefallen, dass der Mann keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte. Während der Kontrolle konnte starker Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein freiwilliger Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von über 0,6 Promille. Ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest bestätigte das Ergebnis.

Weiterhin gezielte Verkehrskontrollen in ganz Unterfranken

Das Polizeipräsidium Unterfranken wird im Jahr 2026 die Fahrtüchtigkeit weiter stark im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit behalten. Somit können sich die Verkehrsteilnehmer auf weiterhin zunehmende Verkehrskontrollen auf unterfränkischen Straßen einstellen. Ziel ist es dabei, rücksichtslose Fahrer, die sich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ans Steuer setzen und damit das Leben oder die Gesundheit der anderen Verkehrsteilnehmer gefährden, aus dem Verkehr zu ziehen.

Unbekannte entwenden Dachrinnen und Fallrohre – Polizei Gerolzhofen ermittelt und sucht Zeugen

GEROLZHOFEN, OT RÜGSHOFEN, LKR. SCHWEINFURT. Im Verlauf der letzten zwei Wochen wurden an insgesamt vier Anwesen Kupferdachrinnen und Fallrohre entwendet bzw. dies versucht. Die Polizei Gerolzhofen konnte an einem Tatort Spuren sichern und hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung.

In der Zeit von Dienstag, 15. September, bis Sonntag, wurden an insgesamt vier Anwesen Dachrinnen und Fallrohre aus Kupfer entwendet. So entstand ein Schaden von knapp 2.000 Euro. An einem Anwesen in der Straße „Am Hohlweg“ ließen die Täter von ihrem Vorhaben ab und flüchteten. Hier konnten die eingesetzten Beamten Spuren sichern. Diese werden nun ausgewertet. Im Zuge der ersten Ermittlungen konnten noch Anwesen in der Laurenzistraße, ein weiteres Anwesen im Hohlweg sowie das Gerätehaus am Sportplatz in der Straße „Am Dammholz“ als Tatorte identifiziert werden.

In diesem Zusammenhang konnte durch einen Anwohner ein silberner VW Golf mit polnischer Zulassung beobachtet werden, welcher sich auffällig im Ortsbereich verhielt.

Die Polizei Gerolzhofen bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel. 09382/940-0 zu melden.

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