Die Familie Erhard aus dem Landkreis Schweinfurt schaut auf ein jahrzehntelanges Bürgerengagement zurück

Die Familie Erhard aus dem Landkreis Schweinfurt schaut auf ein jahrzehntelanges Bürgerengagement zurück

LANDKREIS SCHWEINFURT – Familie Elke, Andreas und Manuel Erhard ist seit annähernd fünf Jahrzehnten bürgerschaftlich engagiert. Ihr beeindruckendes Lebenswerk um das Zusammenwachsen von Ost- und Westdeutschland und der zahlreichen Projekte innerhalb des Naturschutzes, der Denkmalpflege und der Erwachsenenbildung gilt längst als richtungsweisend, der Zeit voraus und bundesweit einmalig.

Steuergelder oder Subventionen werden für ihre langjährigen Tätigkeiten nicht in Anspruch genommen.

In- und ausländische Fernsehsender wie u.a. Arte Frankreich, Österreich TV, ARD u. w. sowie Radio- und Printmedien haben das Familienengagement der Erhards bereits mehrfach dokumentiert. Innerhalb von Hochschulen und Universitäten werden bereits Bachelor- bzw. Masterarbeiten über das Lebenswerk und die umfänglichen Projekte und Initiativen der Familie Erhard erarbeitet und zur schulischen Bewertung eingereicht.

Heute leben Elke und Andreas Erhard eher zurückgezogen im einem Vorort der unterfränkischen Stadt Schweinfurt, bzw. in ihrem Wahlbundesland Thüringen. Ihr Sohn Manuel hat das Engagement um die deutsche Einheit von Anfang an miterlebt, er ist innerhalb der Erwachsenenbildung beruflich tätig und gestaltet das umfängliche Familienengagement mit neuen Ideen und Tatendrang sehr erfolgreich weiter.

Das bürgerschaftliche Tun und Wirken begleitet Andreas Erhard bereits seit seiner Jugendzeit. Als Hauptengagement Erhards in den 1980er Jahren zählen sicherlich die langjährigen Bestrebungen um eine zeitgemäße Ausbildung mit beruflicher Neuordnung an Deutschlands Tankstellen. Flankierend zu diesen Bestrebungen wurde Erhard 1982 in den Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer sowie zum Vorsitzenden eines Landeskuratoriums und einer Stiftung berufen.

Für alle diese Einrichtungen ist Andreas Erhard bis zum heutigen Tag ehrenamtlich tätig. Viele eigen gestaltete Aktivitäten um den Arten- und Naturschutz z.B. in der Hohen Rhön oder in seinem Heimatlandkreis prägten die 1980 und 1990 er Jahre. Nach der Eheschließung wurden nun alle Projekte und gemeinnützigen Initiativen von Familie Elke, Andreas und Manuel Erhard durchgeführt. Am 22. Dezember 1989 wurde das Brandenburger Tor und die Berliner Mauer für jedermann geöffnet. Dieser Tag gilt auch als Beginn des besonderen Engagements um die deutsche Einheit der Familie Erhard.

In den letzten 35 Jahren entwickelten die Erhards einen aussagekräftigen und umfänglichen Spannungsbogen an gemeinnützigen Projekten zur Gestaltung der Einheit des Landes. Annähernd alle gesellschaftlichen Tätigkeitsfelder im täglichen Leben wurden seither gestaltet. Neben unzähligen Denkmalschutzbestrebungen, hierzu gehören einst dem Verfall überlassene bauliche Anlagen und Archäologische Stätten innerhalb der früheren DDR-Grenzregion, zählen die Naturschutz- und Artenschutztätigkeiten im früheren Grenzstreifen zu den Modellprojekten der Familie Erhard. Hierbei hat das Artenschutz-, Forschungs- und Fledermauszentrum bei Bad Colberg überregionale Bedeutung. Auch die Anregung einer Weltkultur- und Naturerbestätte im früheren Grenzstreifen zählt zu den bedeutsamen Aktivitäten der Erhards. Innerhalb der Erwachsenenbildung werden regelmäßig historische Führungen an den Schauplätzen der deutsch-deutschen Geschichte von den Erhards eigenverantwortlich durchgeführt. Die Erlebnisstraße der deutschen Einheit sowie die Rose der Einheit zählen zu den vielen ideellen Projekten dieser Ausnahmefamilie.

Auch die Erforschung nach baulichen Zeugnissen entlang des früheren DDR-Grenzstreifens und Berlins kommt bei allen Bestrebungen nicht zu kurz. So konnten weitreichende Archäologische Studien zur Denkmalforschung ausgearbeitet und veröffentlicht werden. Seit Jahren publiziert die Familie Erhard sehr erfolgreich Buchdokumentationen zur Teilungsgeschichte. Seminare zur Teilungshistorie werden bundesweit in Bildungsstiftungen und Hochschulen angeboten und ergänzen das weitreichende Engagement.

Auf dem Bild von links: Andreas Erhard, Manuel Erhard, Elke Erhard.

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