ROTHENBUCHER FORST IM LANDKREIS ASCHAFFENBURG – Bei einem Verkehrsunfall auf der B26 sind am Samstagabend zwei Personen leicht verletzt worden. Ein Pkw war mit einem entgegenkommenden Linienbus kollidiert und hatte sich anschließend überschlagen.
Gegen 22:55 Uhr war ein 21-jähriger deutscher Staatsangehöriger mit einem Hyundai von Laufach in Richtung Rothenbuch unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Pkw auf die Gegenfahrbahn. Beim Versuch, dem entgegenkommenden Linienbus auszuweichen, kam der Hyundai ins Schleudern und kollidierte mit dem Bus.
Der Pkw überschlug sich und blieb neben der Fahrbahn auf dem Dach liegen. Der 21-Jährige und seine Beifahrerin wurden leicht verletzt und konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen. Der 29-jährige deutsche Busfahrer blieb unverletzt.
Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf rund 80.000 Euro.
Die Feuerwehren aus Rothenbuch und Laufach unterstützten unter anderem bei der Absicherung und Bergung der Fahrzeuge. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Mit rund 2,2 Promille und ohne Fahrerlaubnis am Steuer – Polizei ermittelt
MILTENBERG. Ein deutsch-marokkanischer Autofahrer hat am frühen Sonntagmorgen im Bereich des Fährwegs mehrere Schäden verursacht. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann deutlich alkoholisiert und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.
Gegen 05:40 Uhr fuhr der Mann nach bisherigen Erkenntnissen mit einem Opel zunächst durch einen Metallzaun und gelangte dabei bis auf die angrenzenden Bahngleise. Teile des beschädigten Zauns blieben auf den Gleisen liegen und wurden anschließend von mehreren Zügen überfahren. Nach derzeitigem Kenntnisstand entstand hierbei kein weiterer Schaden.
Im Anschluss fuhr der Mann zurück auf den Parkplatz und stieß beim Rangieren gegen ein Metalltor.
Bei der Kontrolle ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von rund 2,2 Promille. Zudem besitzt der Mann keine gültige Fahrerlaubnis. Eine Blutentnahme wurde angeordnet.
Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Der entstandene Fremdschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.
Mit getunten E-Scootern unterwegs – Hinweise auf weitere Straftaten – Polizei ermittelt
MARKTHEIDENFELD U. KARBACH, LKR. MAIN-SPESSART. Zwei Jugendliche waren am Montagnachmittag (14.09.2026) mit offenbar erheblich manipulierten E-Scootern unterwegs. Einer der beiden war vor einer Polizeikontrolle zunächst geflüchtet und später kontrolliert worden. Zwischenzeitlich ermittelt die Polizei gegen weitere Jugendliche u.a. auch wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Getunte E-Scooter sichergestellt
Wie bereits berichtet, hatte eine Streife der Polizeiinspektion Marktheidenfeld am Montagnachmittag (14.09.2026) gegen 14:30 Uhr zwei Jugendliche mit E-Scootern auf dem Radweg im Bereich der Nordbrücke in Marktheidenfeld bemerkt. Als die Beamten eine Kontrolle durchführen wollten, war ein 14-Jähriger mit seinem E-Scooter auf dem Radweg in Richtung Zimmern geflüchtet. Auch auf deutliche Anhaltezeichen hatte er zunächst nicht reagiert. Im weiteren Verlauf war der Jugendliche am Mainufer angetroffen und kontrolliert worden. Die weiteren Ermittlungen führten zu einem zweiten Jugendlichen. Bei ihm hatten die Beamten ebenfalls einen manipulierten E-Scooter sichergestellt. Die Fahrzeuge waren dem Sachstand nach technisch so verändert worden, dass sie Geschwindigkeiten erreichen konnten, die weit über der für E-Scooter zulässigen Höchstgeschwindigkeit lagen. Beide E-Scooter sowie Mobiltelefone waren auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt worden. Eine Begutachtung der E-Scooter durch einen Sachverständigen erfolgte.
Hinweise auf weitere Straftaten
Aufgrund erster Erkenntnisse aus der Auswertung der sichergestellten Smartphones kommen die beiden Tatverdächtigen, sowie weitere Jugendliche, auch für Sachbeschädigungen in Karbach infrage. Darüber hinaus ermittelt eine Ermittlungsgruppe, die auch von der Kripo Würzburg unterstützt wird, wegen des Verdachts der Verbreitung rechtsextremistischer Inhalte (§ 86a StGB), sowie gewaltverherrlichender und pornografischer Inhalte. Auch weitere Verkehrsdelikte, wie Fahren ohne Fahrerlaubnis und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr stehen im Raum.
8.000 Besucher flanieren auf der 1. Blaulichtmeile in Marktheidenfeld
MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Bei strahlendem Sonnenschein haben am Sonntag rund 8.000 Besucherinnen und Besucher den Weg in die Marktheidenfelder Innenstadt gefunden. Insbesondere Familien flanierten in der Zeit von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr entlang der Stände, die sich in einer Länge von mehreren hundert Metern auf der gesperrten B8 aneinanderreihten.
Nach einem Blaulichtgottesdienst in der Friedenskirche war die Blaulichtmeile vom Schirmherrn und Ersten Bürgermeister der Stadt Marktheidenfeld, Thomas Stamm, dem Mitglied des Bayer. Landtags, Thorsten Schwab, Landrat Christoph Vogel und Erster Polizeihauptkommissar Michael Zimmer unter anderem im Beisein des unterfränkischen Polizeipräsidenten Stefan Weis und Polizeivizepräsident Holger Baumbach, eröffnet worden.
Zahlreiche Besuchermagnete und Spenden
Im Laufe Tages waren die Diensthunde der Polizei, die Rettungshunde der Malteser, die Vorführungen von Feuerwehr Marktheidenfeld, Rotem Kreuz, der Bundeswehr und dem THW die großen Besuchermagnete. Die karitativen Einrichtungen vor Ort, wie z.B. die Sternstunden, die AKB, der Weiße Ring, die Notfallseelsorge, die Mainfränkischen Werkstätten und der Historische Verein Marktheidenfeld freuten sich über Spenden und zahlreiche informative Gespräche.
Örtliche Vereine freuen sich über Einnahmen
Kulinarisch sorgten insbesondere ehrenamtliche Vereine aus Marktheidenfeld und Umland für ausreichend Essen und Getränke. Auch hier vermeldeten nicht wenige am Nachmittag: „Ausverkauft“.

