Das Pokal-Halbfinals in der Rhön stehen – und Ginolfs hat als halber Kreisligist wieder Heimrecht

Das Pokal-Halbfinals in der Rhön stehen – und Ginolfs hat als halber Kreisligist wieder Heimrecht

FUCHSSTADT / GINOLFS – Unglaublich, aber wahr: Die SG Ginolfs steht schon wieder ohne Spiel in der nächsten Kreispokal-Runde in der Rhön und trifft am Mittwoch, den 30. September, im Halbfinale auf die SG Burgwallbach/ Leutershausen.

Das andere Semifinale bestreiten mit dem FC Fuchsstadt und dem FC Untererthal (unser Bild zeigt eine Szene des Duell unlängst um Punkte) zwei Bezirksligisten. Erst im Mai 2027 findet das Finale statt.

Ginolfs gegen Burgwallbach – ist das ein Duell A-Klassist gegen Kreislklassist? Ja und nein. Denn wie shcon die SG Mellrichstadt/ Frickenhausen im Achtelfinale trat nun auch die SG Unleben/ Wollbach im Viertelfinale nicht in Ginolfs an, nachdem die für eigentlich 16.09. angesetzte Partie zunächst verlegt wurde.

Diese SG DJK Ginolfs/Sondernau /DJK Weisbach ist nämlich eine Mogelpackung. Im Ligabetrieb der A Rhön 2 nur Mittelmaß nach zuletzt Niederlagen eggen Oberelsbach und Rannungen 2 (und vor der Partie bei Tabellenführer Aubstadt 3) bezwang man in den ersten Pokalrunden erst Kreisligist TSV Ostheim und dann Kreisklassist VfR Bischofsheim – immerhin dort Tabellenführer.

Gegen Ostheim trafen Thomas Voll und Levin Vorndran. Gegen Bischogsheim Vorndran doppelt und Marlon Herbert. Wer sich auskennt, der weiß: Das sind Stammspieler und Leistungsträger der DJK Unterweißenbrunn, Aufsteiger in die Kreisliga Rhön und dort gerade solide im Mittelfeld.

Unterweißenbrunn: Gehört mit seiner zweiten Mannschaft zur Spielgemeinschaft der SG DJK Ginolfs/Sondernau /DJK Weisbach. Und damit kommt ein Kreisliga-Team in der Hülle eines A-Klassisten zum Einsatz, darf somit stets zuhause spielen gegen die höherklassigen Teams. Die das nun (siehe Mellrichstadt und Unsleben) nicht mehr mitmachen wollten. Der Verband erlaubt´s, dass dieser kleine Betrug möglich ist.

Ostheim schlug man schon letzte Saison, zuvor sogar Bezirksligist FC Strahlungen. Da erzielte Marlon Herbert sogar gleich vier Tore beim 5:4. Immerhin noch für den Kreisklassisten Unterweißenbrunn, der somit da und gegen Ostheim auf alle Fälle ohnehin Heimrecht gehabt hätte.

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