GEMÜNDEM AM MAIN – Bislang unbekannte Personen legten in der Nacht von Sonntag auf Montag (20./21. September) im Bahnhof Gemünden am Main eine Streugutkiste auf die Gleise.
Gegen 02:00 Uhr erfasste ein Regionalexpress auf der Fahrt von Frankfurt am Main in Richtung Würzburg diese. Der Lokführer leitete eine Schnellbremsung ein. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, es entstand lediglich Sachschaden an der Streugutkiste.
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg hat Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Sachbeschädigung aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise über Personen oder verdächtige Wahrnehmungen unter Tel.: 0931/322590 geben können.
Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang zudem ausdrücklich vor dem lebensgefährlichen Aufenthalt in und an den Gleisen. Das Betreten von Bahnanlagen ist für Unbefugte verboten! Das Auflegen von Gegenständen ist kein harmloser Jugendstreich, sondern eine Straftat. Solche Handlungen können schwerwiegende Folgen haben – für Zugpersonal, Reisende und die Täter selbst.
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ist eine von 15 Bundespolizeiinspektionen der Bundespolizeidirektion München. Ihr örtlicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf ganz Unterfranken und Teile Oberfrankens. Der Inspektion Würzburg angegliedert sind die Bundespolizeireviere Aschaffenburg und Bamberg. Die Kernkompetenzen der Bundespolizeiinspektion Würzburg liegen in der Gewährleistung der Sicherheit der Benutzer der Bahn und der Bahnanlagen sowie in der Fahndung auf Bahnanlagen zur Bekämpfung der unerlaubten Migration.
EBENHAUSEN – Am Sonntagabend (20. September) gegen 17:00 Uhr bemerkte der Triebfahrzeugführer des RE 3783 kurz vor Einfahrt in den Bahnhof Ebenhausen (Oerlenbach) ein auf den Gleisen liegendes Kabel. Trotz eingeleiteter Schnellbremsung erfasste der Zug das Kabel.
Der Triebfahrzeugführer meldete den Vorfall an den verantwortlichen Fahrdienstleiter. Bei diesem ging zeitgleich eine Störungsmeldung ein. Die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen vor Ort die Ermittlungen auf. Nach ersten Erkenntnissen legten unbekannte Täter das Kabel über die Gleise. Bis zur Behebung der Störung durch einen Techniker kam es bis etwa 20:30 Uhr zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3000 €.
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg hat Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Sachbeschädigung aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise über Personen oder verdächtige Wahrnehmungen unter Tel.: 0931/322590 geben können.
Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang zudem ausdrücklich vor dem lebensgefährlichen Aufenthalt in und an den Gleisen. Das Betreten von Bahnanlagen ist für Unbefugte verboten! Das Auflegen von Gegenständen ist kein harmloser Jugendstreich, sondern eine Straftat. Solche Handlungen können schwerwiegende Folgen haben – für Zugpersonal, Reisende und die Täter selbst.
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

