Neue Zukunft für die Alte Grundschule: Schonungen setzt auf 33 Wohnungen und starke Entwicklung

Neue Zukunft für die Alte Grundschule: Schonungen setzt auf 33 Wohnungen und starke Entwicklung

SCHWEINFURT – Die Tinte ist trocken, der Weg ist frei: Die Alte Grundschule in Schonungen ist offiziell verkauft. Der Kaufvertrag mit dem Würzburger Architekturbüro und Investor ARCHICULT wurde inzwischen beim Notar Prof. Dr. Peter Limmer in Würzburg beurkundet. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des traditionsreichen Schulstandorts erreicht.

Wo über Jahrzehnte Generationen von Schonunger Kindern ihre ersten Schuljahre verbrachten, soll künftig ein modernes Wohnprojekt für fast 10 Mio. Euro entstehen. Geplant sind 33 Wohnungen für Singles, Paare, Familien und Senioren. Ein Teil der Wohnungen soll barrierefrei ausgeführt werden. Gleichzeitig soll die historische Bausubstanz erhalten und behutsam weiterentwickelt werden. Für das Gesamtprojekt sind Investitionen von rund zehn Millionen Euro vorgesehen.

Für Bürgermeister Stefan Rottmann ist die notarielle Beurkundung deshalb weit mehr als ein Immobiliengeschäft. Sie markiert den Übergang von der Planung zur konkreten Umsetzung und damit einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung Schonungens. „Die Alte Grundschule bekommt eine neue Zukunft. Wir erhalten wertvolle Bausubstanz und schaffen gleichzeitig dringend benötigten Wohnraum mitten in Schonungen.“

Der Verkauf fügt sich dabei nahtlos in die Entwicklung der Großgemeinde ein. Schonungen erlebt derzeit eine bemerkenswerte Dynamik. Zahlreiche Projekte wurden in den vergangenen Jahren erfolgreich umgesetzt, weitere Großvorhaben stehen an oder befinden sich bereits in der Planung. Der Neubau der Grundschule ist abgeschlossen, weitere Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Ortsentwicklung folgen.

Gerade der Wohnungsbau soll in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen. Die Alte Grundschule ist dafür ein besonders gutes Beispiel: Statt neue Flächen am Ortsrand auszuweisen, wird ein bereits bebautes und ortsbildprägendes Areal neu genutzt.

Bürgermeister Rottmann sieht darin einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung. Die Nachfrage nach Wohnungen sei nach wie vor hoch. Gleichzeitig könne die Nutzung bestehender Gebäude dazu beitragen, zusätzlichen Flächenverbrauch zu vermeiden.

Besonders interessant ist der generationenübergreifende Ansatz. Barrierefreie Wohnungen können älteren Menschen ermöglichen, in ihrem vertrauten Umfeld zu bleiben. Gleichzeitig können durch den Verkauf freiwerdender Einfamilienhäuser neue Möglichkeiten für junge Familien entstehen.

Ein Konzept mit Mehrfachnutzen: Senioren finden passenden Wohnraum, Familien können gebrauchte Immobilien übernehmen und gleichzeitig entsteht zusätzlicher Wohnraum für Neubürger.

Schonungen ist ein gefragter Standort

Dass Archicult sich für Schonungen entschieden hat, ist auch ein Signal für die Attraktivität der Großgemeinde. Schonungen ist eine beliebte, begehrte und dynamische Kommune – nicht nur für die Menschen, die bereits hier leben, sondern zunehmend auch für Neubürger und Investoren. Die Nähe zu Schweinfurt, eine gute Infrastruktur, die reizvolle Landschaft, die gewachsenen Ortsstrukturen und ein vielfältiges Angebot machen die Großgemeinde zu einem attraktiven Wohnstandort. Gleichzeitig bietet Schonungen durch seine Größe und die neun Gemeindeteile zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten.

„Wir spüren eine hohe Nachfrage nach Schonungen“, könnte Bürgermeister Stefan Rottmann die Entwicklung zusammenfassen. Menschen wollten hier leben, Familien suchten Wohnraum und auch Investoren erkannten zunehmend die Chancen des Standorts.

„Schonungen ist eine Gemeinde, in der sich etwas bewegt. Wenn Menschen hierherziehen wollen und private Investoren bereit sind, in unsere Gemeinde zu investieren, ist das ein starkes Zeichen für die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit unseres Standorts.“

Die Alte Grundschule ist dabei nur ein Baustein einer umfassenden Entwicklung. Schon der Neubau der Grundschule war ein historisches Projekt für die Großgemeinde. Rund 15 Millionen Euro wurden in das moderne Schulhaus investiert; die Gemeinde bezeichnete das Vorhaben als größtes Projekt ihrer Geschichte. Nun folgt mit der Umwandlung der Alten Grundschule in ein Wohnquartier bereits das nächste Großprojekt.

Auch darüber hinaus steht Schonungen vor einer Reihe bedeutender Vorhaben: Der geplante Neubau der Staatlichen Realschule, die Neuordnung des Lebenshilfeareals, der Bauhofneubau sowie die Sanierung der Turn- und Schwimmhalle sind nur einige Beispiele. Damit sind Baustellen und Kräne derzeit vielerorts sichtbare Zeichen einer Gemeinde im Wandel. Für Rottmann ist diese Entwicklung vor allem positiv zu bewerten: Schonungen investiere nicht nur in einzelne Gebäude, sondern in die Zukunftsfähigkeit der gesamten Großgemeinde.

Mit ARCHICULT kommt für die Alte Grundschule ein Partner zum Zug, der Erfahrung mit der Sanierung historischer und ortsbildprägender Gebäude besitzt. Das Unternehmen hat unter anderem Projekte in Würzburg, Schweinfurt und Üttingen realisiert beziehungsweise entwickelt. Gerade die Umwandlung einer ehemaligen Schule in Üttingen weist dabei Parallelen zum Schonunger Projekt auf. Geplant ist, die historische Identität des Schulkomplexes zu bewahren und gleichzeitig zeitgemäßen Wohnraum zu schaffen. Auch ausreichend Stellplätze sind vorgesehen. Die Wärmeversorgung soll nach den bisherigen Angaben über regenerative Energiequellen erfolgen. Damit entsteht aus einem Stück Schonunger Geschichte ein neues Wohnquartier für die Zukunft.

„Schonungen bleibt in Bewegung“

Der jetzt beurkundete Verkauf ist deshalb ein wichtiger Meilenstein – für die Alte Grundschule ebenso wie für die Großgemeinde. Aus einem ehemaligen Schulstandort wird ein attraktives Wohnprojekt. Aus nicht mehr benötigter Gebäudesubstanz entsteht neuer Wohnraum. Und aus einer abgeschlossenen Nutzung entwickelt sich eine neue Perspektive. Bürgermeister Stefan Rottmann sieht darin sinngemäß ein weiteres Beispiel für den erfolgreichen Weg der Großgemeinde:

„Wir wollen Schonungen weiterentwickeln, ohne unsere Identität aufzugeben. Der Verkauf der Alten Grundschule zeigt, wie aus einem historischen Gebäude etwas Neues entstehen kann. Genau diese Mischung aus Tradition, Entwicklung und Zukunft macht Schonungen attraktiv.“
Die notarielle Beurkundung setzt nun den Schlusspunkt unter die Verkaufsphase – und zugleich den Startpunkt für das nächste Kapitel.

Die Alte Grundschule wird damit vom ehemaligen Schulhaus zum neuen Wohnquartier. Und Schonungen zeigt einmal mehr: In dieser Großgemeinde ist viel in Bewegung.

Das Foto zeigt von links Prof. Dr. Peter Limmer, den Leiter der Bauverwaltung Sebastian Heurich, Bürgermeister Stefan Rottmann und Roland Breunig (ARCHICULT). (Foto Ralf Gottschlich)

Das Bild von der Alten Grundschule: Susanne Henze

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