1.600 Euro für die Kinderintensivstation des Leopoldina-Krankenhauses: Überreicht wurde die Spende von Uwe Stephan, seiner Tochter Nina Stock und seiner 15 Monate alten Enkelin Valentina

1.600 Euro für die Kinderintensivstation des Leopoldina-Krankenhauses: Überreicht wurde die Spende von Uwe Stephan, seiner Tochter Nina Stock und seiner 15 Monate alten Enkelin Valentina
Foto: Indre Leikert

SCHWEINFURT – Hinter einer Spende steht eine persönliche Geschichte: Valentina kam nach Komplikationen während der Schwangerschaft als Frühgeborene im Leopoldina-Krankenhaus zur Welt. Rund drei Wochen wurde sie auf der Kinderintensivstation betreut.

Uwe Stephan fuhr seine Tochter Nina Stock während des Krankenhausaufenthaltes immer wieder ins Leopoldina. „Dass die Klinik nur 20 Autominuten von unserem Wohnort entfernt liegt, war für uns als Familie in dieser herausfordernden Zeit besonders wichtig,“ erinnert sich Nina Stock, denn auch Valentinas damals zweieinhalbjährige Schwester musste betreut werden.

Nach der Entlassung wurde die Familie durch die Harl.e.kin-Nachsorge weiterbegleitet. Inzwischen hat sich Valentina sehr gut entwickelt. „Jetzt ist alles gut“, freut sich Nina Stock. Sie erinnert sich dankbar an die Zeit im Leopoldina: „Wir haben uns auf der Kinderintensivstation medizinisch, pflegerisch und auch emotional sehr gut aufgehoben gefühlt. Die gesamte Abteilung und das Personal haben uns großartig unterstützt.“

Die Spendensumme kam anlässlich des 60. Geburtstags von Uwe Stephan, der selbst als Frühchen das Licht der Welt erblickt hatte, zusammen. Statt Geschenken hatte er seine Gäste um Geldspenden für die Kinderintensivstation gebeten.

Der Chefarzt, der Klinik für Kinder und Jugendliche des Leopoldina-Krankenhauses, Dr. Johannes Herrmann bedankte sich im Namen der Klinik herzlich bei der Familie: „Selbstverständlich ist im Krankenhaus alles medizinisch Notwendige abgedeckt. Mithilfe solcher Spenden können wir jedoch zusätzliche Anschaffungen tätigen, die den Aufenthalt auf der Kinderintensivstation angenehmer gestalten. Gerade dort ist die Umgebung naturgemäß stark von Medizintechnik geprägt. Zusätzliche Angebote können den Familien helfen, für einen Moment aus dem Krankenhausalltag auszusteigen – auch auf virtuelle Weise.“

Nina Stock hofft, dass die Spende beispielsweise zur Anschaffung eines weiteren Kängurustuhls beitragen kann. Dieser ermöglicht Eltern eine bequeme Sitzposition, während sie ihr Neugeborenes auf der Brust halten. Der enge Hautkontakt kann Frühgeborenen Geborgenheit geben und zugleich die Bindung zwischen Eltern und Kind stärken.

Die Klinik für Kinder und Jugendliche bedankt sich herzlich bei Uwe Stephan, Nina Stock und allen Geburtstagsgästen, die zu dieser persönlichen Spendenaktion beigetragen haben.

Auf dem Bild: Nina Stock, Uwe Stephan und Valentina sowie Chefarzt Dr. Johannes Herrmann.
Foto: Indre Leikert

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