Überraschung: Der Sohn eines Ex-Schweinfurters wird nach nur drei Bundesligaspielen von Jürgen Klopp nominiert

Überraschung: Der Sohn eines Ex-Schweinfurters wird nach nur drei Bundesligaspielen von Jürgen Klopp nominiert

SCHWEINFURT / ELVERSBERG – Eine Überraschung zeichnet sich bei der ersten Nominierung des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp ab. Nach übereinstimmenden Medienberichten wird der Sohn eines Ex-Schweinfurters vielleicht bald zum Fußball-Nationalspieler.

Felix Keidel wurde 2003 zwar in Duisburg geboren, damals stand sein Vater Ralf beim MSV unter Vertrag. Und der ist ein gebürtiger Würzburger, der von 1995 bis 1997 für den FC 05 auflief. Unser Foto zeigt Ralf Keidel im Jahr 2013, als er Co-Trainer war des FC Ingolstadt 2, der in der Regionalliga den damaligen Aufsteiger aus Schweinfurt empfing.

Ralf Keider wurde überregional bekannt, als Newcastle United den damaligen U-Nationalspieler Deutschlands völlig überraschend in die Englische Premier League holte. „Ralf für die Insel“ war damals eine der Überschriften. Zum Einsatz kam Keidel in den zwei Jahren zwar nicht, dafür absolvierte er danach zahlreiche Spiele in der 2. Bundesliga in Deutschland eben in Duisburg oder Ingolstadt, wo er jeweils fünf Jahre blieb, sowie bei kürzeren Stationen in Oberhausen und Ahlen.

Sohemann Felix, ein Außenverteidiger und defensiver Mittelfeldspieler, lernte das Fußballspielen im Nachwuchs in Ingolstadt, spielte beim FCI danach in der zweiten und der ersten Mannschaft, ehe er 2025 nach Elversberg wechselte, mit dem neuen Team sensationell in die erste Bundesliga aufstieg, wo er die Partien gegen Leverkusen und Bayern München sowie in Mönchengladbach absolvierte. Beim 4:3 bei der Borussia erzielte er ein Tor. Schon nach drei Einsätzen scheint nun die Zeit reif zu sein für noch höhere Aufgaben…

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