GROSSBARDORF – Offiziell 252 Zuschauer wollten am Mittwochabend dabei sein, als im Großbardorfer Westphalenstadion erstmals eine Partie unter Flutlicht stattfand. Aufsteiger gegen Absteiger hieß es. Und das Motto lautete: Lichtlein brennen, Gallier rennen!
Nicht unbedingt erwartet gewann nämlich der Bayernliga-Rückkehrer mit 3:1 und fuhr so seinen zweiten (Heim-)Sieg in Folge ein nach dem 4:1 gegen Neudrossenfeld am Samstag. Verbunden ist das mit dem Sprung auf Rang elf.
Gegen den langjährigen Regionalligisten Viktoria Aschaffenburg traf Jonas Hau (auf dem Aufmacherbild links im grünen Trikot) schon in der ersten Minute noch im Hellen und erhöhte Maximilian Weiß nach einer Viertelstunde. Da war immer noch Spätommer.
Als Niklas Borger Mitte der ersten Halbzeit mit dem Eigentor zum 3:0 fast schon alles klar machte, war vom Glanz des Lichtes noch immer nichts zu spüren. Das kam dann aber – und unter den neuen Voraussetzungen netzten nur noch die Gäste ein. Jan Bartunek verkürzte 20 Minuten vor dem Ende.
Aschaffenburgs dritte Saison-Niederlage bedeutet mit Rang sieben den vorläuffig abgebrochenen Kontakt zur Spitze. Gegen Tabellennachbar Würzburger FV steht kommenden Dienstag noch ein Nachholspiel an, vorher geht´s aber am Samstag ebenfalls zuhause gegen den ASV Neumarkt, aktuell sieglos überraschend das Schlusslicht.
Fehlen wird dann Robin Schwarz, der in der 87. Minute genauso wie Yannik Amthor die glatt Rote Karte sah von Schiedsrichter Maximilian Ziegler. Er muss am Samstag nicht unbedingt in den Bus einsteigen, wenn die Großbardorfer zum Neunten SV Fortuna Regensburg fahren.
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