Singend unterwegs zur Ewigen Stadt: Nach zwei herausfordernden Reisetagen sind die Kirchenchöre in Rom angekommen

Singend unterwegs zur Ewigen Stadt: Nach zwei herausfordernden Reisetagen sind die Kirchenchöre in Rom angekommen

WÜRZBURG / VERONA / ROM – Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Romwallfahrt der Kirchenchöre haben erfolgreich in ihre Pilgerreise begonnen und sind ohne Zwischenfälle in der Ewigen Stadt angekommen. Am Sonntag, 5. September, starteten die neun Busse frühmorgens unter anderem in Würzburg und Aschaffenburg.

Um 7.30 Uhr kamen erstmals alle Reisenden zur einem Morgenlob in der Wallfahrtskirche „Zu Unserer Lieben Frau“ in Schönenberg in der Nähe von Ellwangen zusammen. Nach einem kurzen, ersten Einsingen zum Wachwerden begrüßte Bischof Dr. Franz Jung die Pilgerinnen und Pilger. Er betonte die besondere Kraft des Glaubens, die im Singen stecke: „Wer singt, der betet doppelt“. Zudem dankte er allen, die sich auf den Weg gemacht hätten. In der Kirche wurde trotz früher Stunde bereits die gewaltige Kraft der Kirchenchöre hörbar. Nach kurzer Pause ging es weiter Richtung Süden.

Im Innsbrucker „Stift Wilten“ trafen sich die Sängerinnen und Sänger erneut, diesmal für die erste Eucharistiefeier der Reise. Die Blasmusiker, die an der Pilgerreise teilnehmen, erzeugten unter der musikalischen Leitung von Diözesanmusikdirektor Rainer Aberle eine besondere Stimmung, die zusammen mit dem Chorgesang die ganze Stiftskirche erfüllte. In seiner Predigt sprach Bischof Jung über den besonderen Bund, der durch einen Chor entstehe. „Menschen die aus dem Glauben zusammen kommen, sind eine besondere Gemeinschaft. Hier ist es egal, wer jemand ist. Das Entscheidende ist der Glaube.“

Der zweite Reisetag, Montag,7. September, startete in der Nähe von Verona. Schon in der Frühe ertönte im Bus mal ein lautes, mal ein leises „Roma, Roma, Roma“. Immer höher auf der Tonleiter. Die ersten Singübungen für eine Eucharistiefeier in einer besonderen Kirche. In der Basilika „Sant‘ Andrea“ im italienischen Mantua liegen der Überlieferung nach die Reliquien des heiligen Blutes Christi. Die Basilika existiert seit 1514 und ist ein berühmtes Pilgerziel. Nach dem Gottesdienst bildeten die Pilgerinnen und Pilger eine lange Schlange, um in der Krypta nach und nach die Reliquien in Augenschein zu nehmen ‒ zweifellos ein erstes Highlight der Reise.

Danach stand den Reisenden der restliche Weg bis nach Rom bevor, der immer wieder durch lange Staus deren Geduld auf die Probe stellte. Am späten Montagabend kamen alle Reisenden gesund und halbwegs munter in der Ewigen Stadt an.

Aus Rom berichtet Paul Frigger (POW)

Auf den Fotos © Paul Frigger (POW)

  • Die ersten zwei Reisetage der Romwallfahrt der Kirchenchöre.

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