SCHONUNGEN – Fünf Tage Kino unter freiem Himmel mit Blick auf Schloss Mainberg: Das neue Mainufer-Flimmern hat bei seiner Premiere in Schonungen auf Anhieb zahlreiche Besucher begeistert. Rund 500 Gäste kamen allein zur Eröffnung mit der Filmpremiere „Steckerlfischfiasko“. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist bereits vorgesehen.
Schonungen ist längst weit über die Region hinaus für seine vielseitige und hochkarätige Kulturarbeit bekannt. Konzerte, Theater, Kabarett und zahlreiche weitere Veranstaltungen und Spektakel ziehen regelmäßig Gäste aus nah und fern an. Mit dem Mainufer-Flimmern haben die Verantwortlichen nun ein völlig neues Veranstaltungsformat geschaffen – und damit offenbar einen Volltreffer gelandet.
Fünf Tage lang wurde die Festwiese auf der Landzunge zwischen Main und Steinach zum Open-Air-Kino. Vor der imposanten 16-Meter-Leinwand konnten die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Filmprogramm genießen. Möglich wurde die besondere Kinoreihe durch die Zusammenarbeit mit der Agentur „Die Eine“, die bereits maßgeblich für das bekannte Festungsflimmern in Würzburg verantwortlich ist.
Für die Region Schweinfurt soll das Mainufer-Flimmern künftig einen ganz eigenen Akzent setzen. Die besondere Lage direkt am Wasser, der Blick auf Schloss Mainberg und die stimmungsvoll illuminierte Naturkulisse machten das Kinoerlebnis zu etwas Besonderem.
„Wir wollten bewusst etwas Neues ausprobieren und einen Ort schaffen, an dem Kino, Natur und unsere wunderschöne Landschaft zusammenkommen. Dass das Publikum das Mainufer-Flimmern schon bei der Premiere so begeistert angenommen hat, freut uns natürlich ganz besonders“, sagte Bürgermeister Stefan Rottmann, der zur Eröffnung die Gäste begrüßte.
„Schonungen hat eine starke Kulturszene und wir wollen dieses Angebot weiterentwickeln. Das Mainufer-Flimmern passt hervorragend zu unserer Gemeinde und hat das Potenzial, zu einem festen Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders zu werden.“
Für einen fulminanten Auftakt sorgte gleich am ersten Abend die Filmpremiere „Steckerlfischfiasko“. Rund 500 Gäste fanden sich auf der Festwiese ein und genossen den Film in außergewöhnlicher Atmosphäre. Auch die weiteren Programmpunkte – „Der Teufel trägt Prada 2“, „Extrawurst“, „Minions 2“ und „Michael Jackson“ – stießen auf großes Interesse und sorgten für gut gefüllte Reihen.
Ein besonderer Höhepunkt für die jüngsten Kinofans war der Minions-Film, der in das Schonunger Ferienspaßprogramm eingebunden wurde. Für die Kinder gab es dazu ein Freigetränk und Popcorn – beste Voraussetzungen für einen gelungenen Familienabend.
„Das Mainufer-Flimmern war von Anfang an eine Idee, von der wir überzeugt waren. Aber dass die Resonanz gleich bei der ersten Auflage so groß ist, hat unsere Erwartungen noch einmal übertroffen“, resümierte Kreisrat und Organisator Alexander Geyer, der zu den treibenden Kräften und Impulsgebern hinter dem neuen Veranstaltungsformat gehört.
„Wir haben hier einen außergewöhnlichen Platz, der geradezu danach verlangt, für besondere Veranstaltungen genutzt zu werden. Mit dem Mainufer-Flimmern können wir Kultur und Kino mit diesem einzigartigen Ambiente verbinden. Ich bin überzeugt, dass wir damit ein Format gefunden haben, das weit über Schonungen hinaus ausstrahlen kann.“
Auch abseits der Filme stimmte das Gesamtkonzept. Mit gezielten Spots wurden Bäume, Sträucher und das gesamte Gelände effektvoll illuminiert. Dazu konnten sich die Gäste mit kühlen Getränken und Snacks versorgen. Im Mittelpunkt stand jedoch unübersehbar die große 16-Meter-Leinwand, die das Open-Air-Kino zu einem echten Kinoerlebnis unter freiem Himmel machte. Auch das Klangerlebnis war ein Besonderes.
Ein großer Dank der Veranstalter gilt Niklas Schäfer und seinem Team von der Agentur „Die Eine“. Mit ihrer Erfahrung und ihrem professionellen Veranstaltungskonzept trugen sie maßgeblich dazu bei, dass die Premiere des Mainufer-Flimmerns zu einem Erfolg wurde.
Das Fazit nach fünf Tagen fällt entsprechend positiv aus: Das neue Format hat nicht nur zahlreiche Besucher nach Schonungen gelockt, sondern auch gezeigt, welches Potenzial in der besonderen Lage zwischen Main und Steinach steckt. Das Mainufer-Flimmern soll deshalb im kommenden Jahr seine Fortsetzung finden.
„Nach dieser gelungenen Premiere wäre es schade, hier schon wieder Schluss zu machen“, so Alexander Geyer. „Wir wollen das Konzept weiterentwickeln und im nächsten Jahr erneut Kino unter freiem Himmel mit diesem besonderen Schonunger Ambiente anbieten.“
Damit dürfte feststehen: Das Mainufer-Flimmern hat seinen Platz im Schonunger Veranstaltungskalender gefunden – und die Leinwand am Main soll auch im nächsten Sommer wieder leuchten.
Auf den Fotos:
Die Initiatoren des diesjährigen Mainufer-Flimmerns in Schonungen von links hinten Bürgermeister Stefan Rottmann, Kreisrat Alexander Geyer und vorne Niklas Schäfer von der Agentur „Die Eine“ aus Würzburg
Etwa 500 Gäste kamen zum Premierentag des Kinostreifens „Steckerlfischfiasko“
Mit eigenem Cover präsentierte sich das OpenAirKino in Schonungen zur Premiere.




