GEROLZHOFEN – Bäume sind Wohltäter. Sie versorgen uns mit der nötigen Atemluft, spenden Schatten, verbessern das Klima, filtern den Feinstaub aus der Luft, bieten Lebensraum für viele Lebewesen und werten unser Umfeld auf.
Die Hitzetage mit Temperaturen über 30°C nehmen deutlich zu. Waren es 1950 am Beispiel Würzburg noch durchschnittlich 6,7 Hitzetage, so stieg die Zahl bis zum Jahr 2024 auf 16 Tage. Im Jahr 2018 waren es sogar 36 Tage. Eine manchmal lebensbedrohliche Belastung, vor allem für ältere oder kranke Menschen.
Hitzetage sind deutliche angestiegen
Die Hitzeperioden in diesem Jahr haben es deutlich gezeigt: Dort wo Bäume stehen, ist es am Tag und vor allem in der Nacht wesentlich kühler. Der Asphalt und die Häuserwände heizen sich ohne Beschattung auf. Die Hitze kann im Extremfall sogar tödliche Folgen haben. Beschattung durch Bäume und Fassadenbegrünung ist die kostengünstigste, energiesparendste und umweltfreundlichste Möglichkeit Temperaturen in Straßen und Gebäuden zu senken und das Stadtklima zu verbessern.
Zwei konkrete Vorschläge und Prüfungsauftrag an die Verwaltung
Konkret beantragen die geo-net-Stadträtinnen und Stadträte eine Baumpflanzung auf dem Parkplatz der Grabenstraße und um das Übungsgelände der Feuerwehr an der Straße zur Kompostanlage. Zusätzlich soll die Stadtgärtnerei in Abstimmung mit dem Stadtbauamt weitere geeignete Standorte für zusätzliche Laubbäume oder Fassadenbegrünungen im Stadtgebiet suchen und dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorstellen.
Auf dem Bild: Nördliche Allee in Gerolzhofen
Foto: Thomas Vizl


